Plötzlich war ich einfach verheiratet

- Jennifer Aniston wurde mit "Friends", die als erfolgreichste Serie der amerikanischen Fernsehgeschichte gilt, der populärste weibliche TV-Star der USA. Die Ehefrau von Hollywood-Beau Brad Pitt konzentriert sich nun zunehmend auf ihre Kinokarriere. Ab heute ist die 35-Jährige in der Komödie ". . . und dann kam Polly" zu sehen.

<P>Was empfinden Sie nach dem Ende Ihrer Serie "Friends"?<BR><BR>Aniston: Das wechselt. Mal finde ich es befreiend, dann niederschmetternd. Es ist, als ob man gerade aus der Narkose erwacht - irgendwie fühlt sich alles taub an.<BR><BR>Ist für Sie damit das Kapitel Fernsehen abgeschlossen?<BR><BR>Aniston: Ja, das war es für mich. Ich habe 15 Jahre lang Fernsehen gemacht, und ich habe es gerne gemacht. Aber den Erfolg von "Friends" kann man nicht übertreffen. <BR>Andererseits: Wenn ich keine Rollenangebote für das Kino bekomme, wer weiß . . .<BR><BR>In ". . .  und dann kam Polly" tanzen Sie sehr beeindruckend Salsa. Haben Sie dafür eigens Tanzstunden genommen?<BR><BR>Aniston: Danke, sehr nett von Ihnen. Ich hatte aber nur zwei Tanz-Stunden, denn wir waren unter Zeitdruck. Aber ich bin Griechin, und um mich herum wurde immer getanzt. Es steckt wohl in meinem Blut.<BR><BR>Seit Ihrer Hochzeit mit Brad Pitt stehen Sie ständig unter Beobachtung durch die Medien. Wie gehen Sie damit um?<BR><BR>Aniston: Für alles im Leben zahlt man einen Preis, das ist nicht nur bei Prominenten so. Es ist nicht angenehm, ständig Gegenstand von albernen Gerüchten zu sein. Manchmal sitze ich zu Hause und lese, dass Brad und ich nichts anderes machen, als um die Welt zu jetten und Villen zu kaufen. Man ertappt sich dabei, dass man denkt: Wäre es nicht toll, so wie Jennifer Aniston und Brad Pitt zu leben?<BR><BR>Waren Sie je so weit, alles hinzuschmeißen, weil es zu viel wurde?<BR><BR>Aniston: Nein, ich weiß schließlich, was wahr ist. Außerdem liebe ich meine Arbeit, und ich erlaube doch niemandem, mir das wegzunehmen, was ich liebe. Irgendwann lässt die Neugier auf uns schon nach, hoffe ich.<BR><BR>Die Komik im Film dreht sich um die Tücken des "Dating" in den USA, also der formellen ersten Treffen zwischen Männern und Frauen, bei denen es unzählige Regeln zu beachten gilt. Als Europäer kann man sich kaum vorstellen, dass daraus Beziehungen entstehen können.<BR><BR>Aniston: Ehrlich gesagt, habe ich diese "Datings" eigentlich immer vermieden. Irgendwann war ich einfach verheiratet.</P><P>Das Gespräch führte Zoran Gojic<BR></P>

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