Politische Akzente

- Die Temperaturen steigen, die Sonne knallt - das Filmfest München ist nicht mehr weit. Seit 23 Jahren versucht man, nun bereits zum zweiten Mal unter der Leitung von Andreas Ströhl, den Biergärten energische Konkurrenz zu machen und die Münchner statt zur kühlen Maß ins klimatisierte Kino zu locken. Mit der südafrikanisch-amerikanisch-deutschen Koproduktion "Drum" wird das Festival am Freitagabend eröffnet (bis 2.7.).

<P>Ganz normale Filmfestbesucher ohne Einladung zur Eröffnungsgala können den bereits vielfach ausgezeichneten Spielfilm rund um den engagierten Anti-Apartheid-Journalisten Henry Nxumalo, den deutschen Fotografen Jürgen Schadeberg und ihre in den Fünfzigerjahren gegründete Zeitung "Drum" am Samstag um 20 Uhr oder am Montag um 15 Uhr im Carl-Orff-Saal des Gasteig sehen.<BR><BR>Als wirkliches Novum dieses 23. Filmfests muss man die Idee bezeichnen, die sommerliche Kinowoche mit einem besonderen Film zu beenden. Dieser Abschlussfilm ist heuer "Der Duft von Lavendel", ein sehr poetisches, britisches Staraufgebot mit Daniel Brühl in der Hauptrolle. Der wird ebenso wie Oscarpreisträgerin Dame Judi Dench am Samstag, den 2. Juli, zur Vorführung um 20 Uhr um Mathäser-Kino anwesend sein. <BR><BR>Weitere Neuerungen sind die Reihe "Japan Special" und die kostenlose Vorführung des Independent-Films "Unforgivable Blackness": Die bewegende Dokumentation über Jack Johnson, den ersten schwarzen Boxchampion im Schwergewicht aus dem Jahre 1908, wird am Sonntag um 15 Uhr im Gasteig gezeigt.<BR><BR>www.filmfest-muenchen.de</P>

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