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Dort ist Dorie: Anke Engelke leiht dem Paletten-Doktorfisch ohne Kurzzeitgedächtnis ihre Stimme.

Premiere von "Findet Dorie": Anke Engelke spricht über den Film

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Berlin - Am Donnerstagabend feierte "Findet Dorie" in Berlin Deutschlandpremiere. Gesprochen wird der Fisch von Anke Engelke.

Update vom 17. Oktober 2016: Heute Abend läuft der im Film "Terror" in der ARD. Dabei ist das Urteil der Zuschauer gefragt. Unsere Zeitung erklärt, wie das interaktive TV-Ereignis funktioniert.

Sie war der heimliche Star im Kino-Erfolg „Findet Nemo“: Dorie, der blaue Paletten-Doktorfisch ohne Kurzzeitgedächtnis. In der deutschen Übersetzung lieh Anke Engelke Dorie ihre Stimme. Nun kommt die Fortsetzung des Kassenschlagers in die Kinos, gestern Abend feierte „Findet Dorie“ Deutschlandpremiere in Berlin. Auf dem roten Teppich war auch Engelke, die wieder mit an Bord – oder besser: unter Bord dabei ist.

Angst, dass der Film angesichts der großen Erwartungshaltung floppen könnte? Die 50-Jährige schüttelt den Kopf. „Ich bin nicht der Mensch, der mit Angst an neue Aufgaben geht“, betont sie wenige Stunden vor der Premiere im Gespräch mit unserer Zeitung. „Weil ich dann nicht offen bin für neue Erfahrungen und Überraschungen. Dabei ist doch genau dies das Spannende an meinem Job: Ich mag es, mich auf Dinge einzulassen und mir die Wege nicht vorab zu verbauen.“

Sie ist mit dem Ergebnis hochzufrieden. Der zweite Teil, in dem sich Dorie mit Marlin und Nemo wieder auf eine Suche macht – diesmal nach ihren Eltern – sei tiefsinniger als Teil eins, findet sie. Weil hier der Begriff Familie hinterfragt wird – und erweitert wird auf jene Personen, mit denen man eine Verbindung hat, weg von dem rein biologischen Aspekt.

War’s schwierig für sie, sich nach fast 15 Jahren wieder hineinzufinden in die Rolle? Auch hier ein klares Nein der Synchronsprecherin: „Dadurch, dass ich meine Stimme nicht verstelle, war es wie heimkommen.“ Anders als etwa bei der Übersetzung der Marge in der US-amerikanischen Serie „Die Simpsons“, die sie ebenfalls spricht und für deren Synchronisation sie intensiv an ihrer Stimme zu arbeiten habe. Und dann müsse man ja noch bedenken, dass 13 Jahre in einem Fischleben gerade mal einem Jahr entsprechen. Es sei also so, als wär’s erst gestern gewesen. Sieht man den Film auf der Leinwand, dann kommt es einem tatsächlich so vor, als seien Nemo und Dorie doch eben erst aufeinandergetroffen. Wie es für die beiden weitergeht: ab 29. September im Kino.

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