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Reverend Al Sharpton hält eine weiß angemalte Oscar-Figur in den Händen, damit macht er auf die Nominierung ausschließlich Weißer aufmerksam. Er führt den Protest gegen die Oscar-Verleihung 2016 an. 

#OscarsSoWhite

Proteste am Rande der Oscarverleihung

Los Angeles - Am Rande der diesjährigen Oscar-Verleihung kam es erneut zu Protesten. Bereits letztes Jahr wurde die ausschließlich "weiße" Auswahl der Nominierten kritisiert. 

Die Debatte über die Nominierung ausschließlich weißer Schauspieler für die Oscars wird nach Ansicht von Hollywoodstar Helen Mirren Wirkung zeigen. "Da wird jetzt was passieren", sagte die 70-jährige Britin der "Welt am Sonntag". Die Oscar-Academy will die Zahl der Frauen und Minderheiten in der Organisation bis 2020 verdoppeln. Veränderungen seien "absolut notwendig", sagte Mirren.

Die Oscar-Preisträgerin sieht in der Filmpreisverleihung den richtigen Rahmen für politische Reden. Sie habe die Schauspielerin Patricia Arquette im vergangenen Jahr fürihre Forderung bei der Verleihung nach gleichen Löhnen für Frauen "bewundert". Diese Rede "hatte Auswirkungen bis in die Politik", sagte Mirren.

Die diesjährigen Oscar-Nominierungen haben für Empörung gesorgt, weil die Filmakademie keinen einzigen schwarzen Schauspieler und keine schwarze Schauspielerin berücksichtigte - obwohl mehrere zuvor zu den Favoriten gezählt worden waren. Als Reaktion auf die Auswahl der Nominierungen sagten unter anderem Will Smith, seine Ehefrau und Spike Lee die Teilnahme an den Oscars 2016 ab

Zu dendiesjährigen Oscar-Gewinnern gehört unter anderem nun endlich auch Leonardo DiCaprio. Hier gibt es den Live-Ticker der Oscar-Nacht zum Nachlesen

Die schönsten Roben und die Styling-Sünden der Oscar-Nacht

#OscarsSoWhite: Proteste in Los Angeles

dpa/mt

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