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Rosen für die Kollegin

- Vin Diesel (37) schlug sich als Türsteher in New Yorker Nachtclubs durch, ehe er von Steven Spielberg für "Der Soldat James Ryan" entdeckt wurde. Seinen Durchbruch feierte er 2000 als Schwerverbrecher Riddick in dem Science-Fiction-Film "Pitch Black". In der Folge wurde er mit Action-Filmen wie "Fast and furious" und "XXX" zum neuen Star des Genres. In "Riddick - Chroniken eines Kriegers", den er auch produziert hat, schlüpft er wieder in die Rolle des Anti-Helden. Der Streifen läuft am Donnerstag in den Kinos an.

<P>Es heißt, Sie hätten während der Dreharbeiten den Ton angegeben und nicht Regisseur David Twohy . . .<BR><BR>Diesel: Ich habe fünf Jahre lang davon geträumt, diesen Film zu machen. Deswegen habe ich als Produzent Verantwortung übernommen. Twohy ist ein großartiger Regisseur, aber es ging darum, eine Vision zu entwerfen, das geht nur gemeinsam. Alle haben daran mitgearbeitet.<BR><BR>Sie haben das lukrative Angebot ausgeschlagen, eine Fortsetzung zu "XXX" zu drehen, um den zweiten Teil des weniger erfolgreichen "Pitch Black" zu machen. Wieso?<BR><BR>Diesel: Ich habe lernen müssen, dass man nicht jede Fortsetzung drehen sollte, nur weil es eine gute Gage gibt. Außerdem habe ich fünf Jahre Arbeit in "Riddick" gesteckt - um einen Kino-Mythos zu erschaffen. Es ist nicht einfach nur eine Fortsetzung, da floss mein Herzblut. Es geht nicht immer nur um kommerziellen Erfolg, sondern um kreative Kontrolle. <BR><BR>Wie sieht das in der Praxis aus?<BR><BR>Diesel: Ein banales Beispiel: Bei Science-Fiction-Filmen werden die Kulissen gern im Computer gezeichnet. Das ist billig und geht schnell. Aber wir haben ganz altmodisch riesige Kulissen gebaut. Das sieht einfach besser aus und erzeugt sofort eine ganz eigene Atmosphäre, die auch auf die Schauspieler abstrahlt. Man spielt auf einer echten Bühne und nicht vor einer leeren Leinwand. Leute wie Judi Dench sind schließlich Künstler, denen muss man entgegen kommen. <BR><BR>Wie kommt eine Shakespeare-Schauspielerin wie Judi Dench in Ihr Science-Fiction-Spektakel? <BR><BR>Diesel: Immer, wenn ich gefragt wurde, mit wem ich gerne arbeiten würde, sagte ich jedes Mal: Judi Dench. Offenbar hielten das alle für einen Scherz, aber mir war es ernst. Als Produzent hatte ich diesmal die Chance, sie zu engagieren und habe ihr eine Rolle auf den Leib schreiben lassen. Ich bin also nach London geflogen und habe ihr tagelang Rosen geschickt. Ich habe ihr regelrecht den Hof gemacht, bis sie schließlich zugesagt hat.<BR><BR>Sie haben lange auf Ihren Erfolg warten müssen, genießen Sie ihn jetzt umso mehr? <BR><BR>Diesel: Erfolg gibt einem die Möglichkeit weiterzuarbeiten - das ist das Wichtigste. Über ein Jahrzehnt lang habe ich ohne Bezahlung auf Hinterhofbühnen gestanden und darauf gewartet, endlich tun zu können, was ich wirklich tun möchte. Wenn man in die Schauspielergewerkschaft aufgenommen werden möchte, muss man mindestens 7000 Dollar im Jahr mit Schauspielerei verdienen. Und man muss in dieser Gewerkschaft sein, um in die Krankenversicherung zu kommen. Erst mit 30 ist mir das gelungen, als ich für "Soldat Ryan" engagiert wurde. Das war keine leichte Zeit. <BR><BR>Wieso haben Sie sich eigentlich den merkwürdigen Künstlernamen Vin Diesel zugelegt?<BR><BR>Diesel: Wenn man in New York als Türsteher arbeitet, legt man keinen Wert darauf, dass die 3000 Leute, die jeden Abend in den Club kommen, deinen echten Namen kennen. Das erspart einem Ärger.</P><P>Das Gespräch führte Zoran Gojic<BR><BR></P>

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