Rudi trippelt wieder durch Familienkrisen

"Rennschwein Rudi Rüssel 2": - Zwölf Jahre ist es her, dass das Schweinchen Rudi Rüssel sich erfolgreich durchs Kino grunzte. Ein frisches Ferkel darf jetzt auf den Spuren des Vorgängers durch Familienkrisen trippeln. Mit Rudi I. hat der Nachfolger nurmehr den Namen gemein. Die Kinder und Erwachsenen sind neu: Der neunjährige Nickel (Maurice Teichert) rettet Rudi vor Kampfhunden und versteckt ihn bei sich zuhause. <br> Der Trailer zum Film

Inmitten des Schweinestalls, in dem er und sein Vater (Sebastian Koch) seit dem Tod der Mutter hausen, fällt Rudi anfangs nicht auf. Als jedoch Papa auf Freiersfüßen wandelt und eine künftige Stiefmutter nebst pubertierender Stiefschwester anschleppt, nimmt Nickel mit Rudi Reißaus. Munter und kindgerecht hat Regisseur Peter Timm seine konventionelle, aber witzige Mischung aus Familiengeschichte und Road Movie inszeniert.

Mit Sebastian Koch, Sophie von Kessel und Dominique Horwitz sind die Erwachsenenrollen hochkarätig besetzt. Doch eigentlich trägt der pfiffige Maurice Teichert weite Strecken des Films allein. Das muss er auch. Denn das Drehbuch lässt ihn gelegentlich seltsam altkluge Dinge sagen. "Rudi II." ist thematisch reifer als sein Vorgänger. Es geht um Liebe, Eifersucht und um den rechten Platz im Leben. Aber wenn Rudi durchs Haus läuft, darf auch herzhaft gelacht werden.

"Rennschwein Rudi Rüssel 2"

mit Sebastian Koch,

Sophie von Kessel

Regie: Peter Timm

Annehmbar

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