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Matthias Schweighöfer und Til Schweiger haben mit 60 anderen Filmkünstlern einen offenen Brief an die Bundesregierung geschrieben.

Protest aus der Filmbranche

Schweiger und Schweighöfer schreiben Merkel

Berlin - Til Schweiger, Matthias Schweighöfer und weitere Filmemacher haben einen offenen Brief an Merkel geschrieben. Sie verlangen, den Deutschen Filmförderfonds zu erhalten.

Matthias Schweighöfer und Til Schweiger haben Angela Merkel einen mehr als 4000 Wörter langen Brief geschrieben. Und nein, sie wollen die Bundeskanzlerin nicht für eine neue Komödie casten. Schweighöfer und Schweiger wollen mit 60 weiteren Schauspielern und Regisseuren die Zukunft des deutschen Films sichern: Von der Bundesregierung verlangen sie, den Deutschen Filmförderfonds (DFFF) zu erhalten.

Zu den Unterzeichnern des offenen Briefs gehören zum Beispiel Iris Berben, Senta Berger, Katja Riemann, Doris Dörrie, Roland Emmerich, Daniel Brühl, Axel Milberg und Christoph Waltz. Die Liste beeindruckt. Manche Namen, die Fans dort vermutet hätten, fehlen – etwa Elyas M'Barek, Tom Schilling (beide Hauptdarsteller im aktuellen Kinofilm "Who am I"), Florian David Fitz und Julia Koschitz (beide Hauptdarsteller im aktuellen Kinofilm "Hin und weg").

Filmkünstler: Nur mit DFFF bleiben wir Player des Weltkinos

Die Filmkünstler argumentieren in ihrem Brief, der DFFF habe "unser Land nicht zum attraktiven Ziel für einen inhaltslosen Produktionstourismus gemacht, sondern zu einem handwerklich, technologisch und künstlerisch geachteten Player auf der Karte des Weltkinos."

Deshalb wollen die Unterzeichner verhindern, dass der DFFF "unter das Niveau der ersten Jahre" zurückfällt. Eine unabhängige Studie belege, dass ihre Forderung berechtigt ist.

sah

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