Schwerpunkt Europa

- Europäische Produktionen und amerikanische Schauspielstars stehen im Mittelpunkt der 63. Internationalen Filmfestspiele von Venedig. Unter den Wettbewerbern, die vom 30. August bis zum 9. September am Lido um den Goldenen Löwen konkurrieren, ist dieses Mal allerdings keine deutsche Produktion.

Berühmte Namen im Kampf um die begehrte Trophäe sind unter anderem Stephen Frears, Paul Verhoeven und Brian de Palma. De Palmas neuer Film "The Black Dahlia" mit Scarlett Johansson und Hilary Swank wird das Festival eröffnen.

Ebenfalls im Wettbewerb sind "Bobby" von Emilio Estevez mit Sharon Stone, Anthony Hopkins und Demi Moore in den Hauptrollen, "Hollywoodland" von Allen Coulter mit Adrien Brody und Ben Affleck sowie Stephen Frears/ "The Queen" - eine europäische Koproduktion mit Helen Mirren und Michael Sheen.

Paul Verhoeven zeigt sein jüngstes Werk "Zwartboek" über ein jüdisches Mädchen aus Deutschland, das den Zweiten Weltkrieg in Holland überlebt. Die junge österreichische Filmemacherin Barbara Albert ist mit "Fallen" dabei, einer Geschichte über fünf Frauen Anfang 30. Auch Streifen aus Asien sind im Wettbewerb. "Ziel ist es, noch besser zu sein, als im vergangenen Jahr", sagt Festivaldirektor Marco Müller.

Den Schwerpunkt bilden erneut europäische Werke. Insgesamt werden am Lido 62 Spielfilme aus 27 verschiedenen Ländern gezeigt. Eine Auswahl aus 1 429 eingereichten Arbeiten; 300 Streifen mehr als 2005. Müller: "Nur Venedig ist Venedig, das wissen auch die Produzenten."

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