Spielfilmdebütant Rosenmüller erhält Regieförderpreis

- München - Für sein Spielfilmdebüt "Wer früher stirbt ist länger tot" ist der Münchner Filmhochschulabsolvent Marcus H. Rosenmüller mit dem Förderpreis des Deutschen Films für Regie ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 30 000 Euro dotiert.

Rosenmüllers mutiges und fantasievolles Erstlingswerk besitze eine eigene Handschrift und setze alle filmischen Mittel geschickt ein, begründete die Jury am Mittwochabend bei der Preisverleihung im Rahmen des Münchner Filmfestes. Humorvoll und streng zugleich nutze er die Mythen und die Märchenwelt des bayerischen Oberlandes.

Der Film erzählt die Geschichte des elfjährigen Sebastian, der erfährt, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist. Um sich von dieser Schuld zu befreien, will er eine neue Frau für seinen Vater finden.

Der Förderpreis wird jedes Jahr von der HypoVereinsbank, der Bavaria Film und dem Bayerischen Rundfunk verliehen. In der Jury saß in diesem Jahr auch der Schauspieler Ulrich Noethen.

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