Der Traum vom Geheimagenten

- Ein 15-jähriger Schüler als US-James-Bond im Dienst der CIA - ohne Lizenz zum Töten versteht sich, aber ausgestattet mit Superwaffen und außergewöhnlichen Talenten. Nur eines fehlt Cody Banks, dem unbekannten, bescheidenen Helden: Er weiß nicht recht, wie man die Sache mit den Mädchen anstellt, und genau dieses Defizit bringt ihn ihn Schwierigkeiten, als er seinen größten Auftrag ausführen muss...

<P>Welche Teenies träumen nicht irgendwann einmal davon, als Geheimagenten böse Verbrecher zur Strecke zu bringen, allen Erwachsenen ein Schippchen zu schlagen und nebenbei noch zu lernen, wie man knutscht? Bereits mit der Agentenkomödie "Spy Kids", von der es bald die dritte Fortsetzung zu sehen gibt, setzte Roberto Rodriguez auf dieses Grundmuster. Nur ist Rodriguez ein ernst zu nehmender Regisseur von genialer Inszenierungsgabe - der sich mit "Spy Kids" einen charmanten Spaß erlaubte, um seinen eigenen Kindern ebenso zu gefallen wie dem breiten Publikum, egal ob jung oder alt.<BR><BR>Ganz im Gegensatz zu Harald Zwick, dessen "Agent Cody Banks" ein vergleichsweise bemühter "Spy Kids"-Abklatsch ist, dem aller Charme seines Vorbilds fehlt. Eine Weile schaut man ganz gern zu, doch nach einer halben Stunde sind alle Gags verbraucht, und Langeweile stellt sich ein. Solide erzählt ist es zwar, doch es hapert an Ideen. Und zudem darf hier nur der kindliche Superheld sein Können zeigen, das weibliche Geschlecht jeden Alters muss schön aussehen und vom Rand aus zuschauen. Auch in dieser Beziehung war "Spy Kids" besser, klüger und sympathischer. So bleibt "Agent Cody Banks" als ein lascher Durchschnittsfilm in Erinnerung, der sicher seiner jungen Zielgruppe einigen Spaß bereitet, aber auch von ihr schnell vergessen sein wird.</P><P> </P><P>"Agent Cody Banks"<BR>mit Frankie Muniz, Hilary Duff, <BR>Angie Harmon<BR>Regie: Harald Zwart<BR>Erträglich </P>

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