Preis für Lebenswerk

"Tutzinger Löwe" für Regisseur Oliver Stone

Tutzing - Die Evangelische Akademie hat den Regisseur Oliver Stone mit dem "Tutzinger Löwen" gewürdigt. Der Preis wird für Toleranz und Offenheit vergeben. 

Hollywood-Regisseur Oliver Stone (70) ist mit dem „Tutzinger Löwen“ ausgezeichnet worden. Die Evangelische Akademie Tutzing würdigte den dreifachen Oscar-Preisträger am Dienstag in München als „Gewissen Amerikas“, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch hieß. „Seine Filme wollen die Menschen wach rütteln und Mut machen, sich zu engagieren.“

Stone war zur Europapremiere seines Films „Snowden“ über den US-Whistleblower Edward Snowden nach München gekommen. Akademiedirektor Udo Hahn, der in dem teilweise in München gedrehten Film nach Akademieangaben eine Komparsenrolle übernommen hatte, würdigte Stone bei der Übergabe der nicht-dotierten Auszeichnung „als politischen Filmemacher, der für sein Lebenswerk geehrt wird“. Der Regisseur freute sich laut Mitteilung über den Preis: „Es ist eine besondere Ehre.“

Oliver Stone ist nach Akademieangaben die zwölfte Persönlichkeit, die mit der für Toleranz und Weltoffenheit stehenden Auszeichnung bedacht wurde. Zu seinen Vorgängern gehören unter anderen Helmut Kohl, Hildegard Hamm-Brücher, Egon Bahr, der Physiker Carl-Friedrich von Weizsäcker und der Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trailer zu „Why him?“: Nicht gesellschaftsfähig
München - John Hamburgs „Why him?“ variiert fantasielos das Duell Schwiegervater-Schwiegersohn.
Trailer zu „Why him?“: Nicht gesellschaftsfähig
„Hell or High Water“: Kein Land für arme Schlucker
München - „Hell or High Water“ ist ein höllisch unterhaltsames Katz-und-Maus-Spiel im modernen Wilden Westen.
„Hell or High Water“: Kein Land für arme Schlucker
„Bob, der Streuner“: Der Junkie hat einen Kater
München - Roger Spottiswoode verfilmte den Bestseller „Bob, der Streuner“ angenehm kitschfrei.
„Bob, der Streuner“: Der Junkie hat einen Kater
Kritik zum Kinofilm „La La Land“: Hinreißende Liebeserklärung
München - „La La Land“ ist eine gesungene und getanzte Liebeserklärung an das Leben, die Leidenschaft und Los Angeles.
Kritik zum Kinofilm „La La Land“: Hinreißende Liebeserklärung

Kommentare