US-Behindertengruppen rufen zum Boykott von Ben-Stiller-Film auf

New York - Hollywood-Star Ben Stiller hat mit seinem neuen Film "Tropic Thunder" Ärger mit Behindertengruppen. Mehr als ein Dutzend US-Organisationen riefen zum Boykott der überdrehten Komödie auf, berichtete die "New York Times" am Dienstag.

Der Film mache sich über Menschen mit geistiger Behinderung lächerlich, kritisieren sie. Regisseur Stiller betonte dagegen, er habe lediglich den Ehrgeiz von Schauspielern auf die Schippe nehmen wollen.

Der 42-jährige spielt selbst die Hauptrolle. Er verkörpert einen blasierten, geistig beschränkten Hollywood-Star, der zusammen mit einem Team von Ehrgeizlingen ohne Rücksicht auf Verluste mit einem Vietnam-Film berühmt werden will. In den USA läuft der Streifen am Mittwoch an, in Deutschland kommt er am 18. September in die Kinos.

Nach Protesten im Vorfeld hatten die verantwortlichen Studios Paramount und Dreamworks die Behindertenverbände zu Vorab- Vorführungen eingeladen. "Es war noch schlimmer als das abscheuliche Zeug in der Werbung", sagte der Präsident der Amerikanischen Behinderten-Association, Andrew Imparato. Die Studios lehnten Änderungen gleichwohl ab.

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