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Der Schüler Marty McFly (l., Michael J. Fox) und der Erfinder Dr. E. Brown (Christopher Lloyd), hier im ersten Teil von "Zurück in die Zukunft".

Der große Film-Check

"Zurück in die Zukunft": Diese 2015-Prognosen traten ein

München - Fliegende Autos gibt es zwar noch nicht, aber wie sich die Macher des Kultfilms “Zurück in die Zukunft II” das Leben im Jahr 2015 vorstellten, kommt der Realität erstaunlich nah: der große Check.

Hier eine Liste von Erfindungen, die der Kultstreifen mit Michael J. Fox aus dem Jahr 1989 richtig und falsch vorausgesagt hatten.

Volltreffer:

- Fernseher mit Flachbildschirmen: Eine unglaubliche Vorstellung für die Menschen der 80er Jahre, dass fast in jedem Wohnzimmer anstatt XXL-Glotzen daumenbreite Bildschirme an der Wand hängen.

- Videokonferenz-Technologie: Was vor 26 Jahren Science Fiction war, heißt heute Skype, Facetime und Snap Chap und wird von der iKid Generation dem ordinären Telefonieren vorgezogen.

- Biometrische Erkennung: iPhone und Laptops kann man bereits per Fingerabdruck entsperren. Mit dem neuentwickelten Nymi Band können Türen per Herzschlag-Erkennung entriegelt werden.

- 3D-Technologie: Von Kinos, über Videospiele und selbst Comic-Books, wie in „Zurück in die Zukunft II“ scheint heute alles in 3D abzulaufen.

- Holografische Projektionen: Zwar springt (noch) kein Weißer Hai vom Kinowerbeplakat, aber Michael Jackson wurde als Hologramm auf der Bühne bereits wiederbelebt.

- Drohnen: Die Mini-Hubschrauber mit Kamera schwirren überall durch die Luft. Allerdings führen sie noch keine Hunde aus, wie im Film.

Wo der Film voll daneben lag:

- Verjüngungsmasken/Kliniken: Für viele Berufsjugendliche wäre es der heilige Gral, wenn sie wie „Doc Brown“ per Hauterneuerungs-Maske die Altersuhr 30 Jahre zurück drehen könnten.

- Hover Board: Bislang kann man nur auf Virtual Reality Konsolen mit Antischwerkraft-Skateboards durch die Gegend schwirren.

- Selbstschnürende Schuhe: Schuhbänder, die von alleine die Schleife machen, sind ein unerfüllter Traum von Kindergarten-Kids – und vielen gestressten Eltern.

- Genaue Wettervorhersage: Pünktlicher Regen, der „in vier Sekunden aufhört“, ist ein feuchter Traum für Meteorologen.

- Tankstellen mit Robotern: Tankwarte wurden nicht durch Roboter-Kollegen ersetzt, sondern durch die billigere Variante: Der Kunde muss selbst tanken.

- Fliegende Autos: Noch keine Spur von DeLoreans DM-12s in der Luft. So bleiben Autobahnen weiterhin verstopft.

Allerdings haben Tüftler und Erfinder noch etwas mehr als neun Monate Zeit, um Abhilfe zu schaffen. Denn „Marty McFy“ landete mit seiner Zeitmaschine erst am 21. Oktober 2015.

Dierk Sindermann

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