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Bei der "ABBA"-Tribute-Show konnte man wunderbar in der Vergangenheit schwelgen.

Olympiahalle schwelgte in Erinnerungen

"ABBA - The Show" in München: Fast so gut wie das Original

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München - Bei der Schweden-Sause „ABBA - The Show“ fühlte es sich am Freitagabend in der Olympiahalle wieder einmal an, als wäre immer noch 1979.

Genau gesagt, 27. Oktober 1979 – als die echten Agnetha, Björn, Benny und Annifrid leibhaftig in dieser Halle spielten. Dieses „Mia san Mamma mia“-Gefühl gab’s jetzt noch einmal. Alte Schweden, es macht immer noch Spaß! Wo sonst tanzen achtjährige Madln mit ihrer Oma begeistert um die Wette?

Das ABBA-Tribute mit Camilla Dahlin als Agnetha-Double und Katja Nord als Zweit-Annifrid gehört ja längst zum Münchner Konzertbetrieb wie André Rieu – nur ohne Walzer. Wenn zu Beginn der Arrival-Hubschrauber knattert, wissen die 6.000 Fans, was sie kriegen: Die gleiche Show wie gewohnt, die gleichen Kostüme (wie sollte es auch anders sein?), und beinahe die gleichen großartigen Hits.

Diesmal legten die Ersatz-Schweden mit „Summer Night City“ los, später folgten „Take A Chance On Me“ oder „When I Kissed The Teacher“. Die beinharten Fans freuten sich über Schmankerl wie „Why Did It Have To Be Me?“ und „As Good As New“. Augen zu, Ohren auf, und die Glücklichmachmusik hörte sich tatsächlich an wie 1979 (der Autor war damals live dabei). 20 Jahre halten es Camilla und Katja nun schon miteinander aus, doppelt so lang wie die Originale. Die Super-Trouper-Scheinwerfer dürfen nicht ausgehen.

Jörg Heinrich

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