Fritz Pleitgen (l-r), der Vorsitzende der Geschäftsführung der RUHR.2010 GmbH, Frank Baranowski, der Oberbürgermeister von Gelsenkirchen, Reinhard Paß, Oberbürgermeister der Stadt Essen, und Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen.

Zum Abschluss Lob für Kulturhauptstadt Ruhrgebiet

Gelsenkirchen - Das Kulturhauptstadt-Jahr Ruhr.2010 endet genauso wie es begann: Mit Schnee und frostigen Temperaturen. Der guten Laune im Ruhrgebiet tut das aber keinen Abbruch.

Zum Abschluss gab es viel Lob für den gemeinsamen Auftritt der Revier-Kommunen.

"Es war ein fantastisches Jahr", sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) am Samstag beim Finale-Festakt in Gelsenkirchen. Das Programm habe die Menschen im Ruhrgebiet stolz gemacht.

Ruhr.2010-Chef Fritz Pleitgen sprach von einer "Bürgerbewegung für die Kultur". Die Menschen hätten das Programm zu ihrer Sache gemacht. An den mehr als 5000 Veranstaltungen des Festjahres hatten rund 10,5 Millionen Menschen teilgenommen - ein Besucherrekord in der Geschichte der europäischen Kulturhauptstädte. Das Programm vermischte Spitzenkultur mit Veranstaltungen für jedermann wie der Sperrung der Autobahn 40 für Kulturdarbietungen.

Zum Abschluss gab es eine Festshow an vier Standorten - neben der zentralen Show mit Musik, Artistik und eingespielten Filmen in Gelsenkirchen wurde nach Duisburg an den Innenhafen, Essen und in das Dortmunder Kulturzentrum "U" geschaltet. Das "U" war zuvor mit einer Ausstellung moderner Kunst aus dem Pariser Centre Pompidou komplett eröffnet worden. Der Regionalverband Ruhr habe bereits Mittel in Höhe von 2,4 Millionen Euro für eine Fortsetzung einiger Projekte versprochen, sagte Kraft. Das Land werde in derselben Höhe ebenfalls einsteigen. Dabei könne der Fokus der Projekte um das Thema Umwelt sinnvoll erweitert werden.

dpa

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