Aerosmith in München
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Aerosmith und Foreigner: Die Bilder vom Königsplatz-Konzert
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Megastars auf dem Königsplatz

So rockten Foreigner und Aerosmith München

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  • Dominik Göttler
    Dominik Göttler
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München - Mit Foreigner und Aerosmith kamen zwei US-Rock-Legenden nach München. Auf dem Königsplatz heizten sie den Fans ein und zeigten, dass sie noch längst nicht zum alten Eisen gehören.

Die letzten Sonnenstrahlen haben sich gerade hinter der Antikensammlung versteckt, als Steven Tyler, türkise Schlaghose, knöchellanger, lila Fluch-der-Karibik-Mantel, gemächlich die Treppe zur Bühne hinaufsteigt. Die Hände am Münchner Königsplatz gehen nach oben. Sie sollen noch mal würdig empfangen werden, die Rock-Legenden von Aerosmith. Es braucht drei Lieder, bis die 22.500 Zuschauer mit ihren Gästen aus der Rock and Roll Hall of Fame einstimmen - und die Klassiker "Cryin", "Livin' on the Edge" und "Love in an Elevator" in den Münchner Abendhimmel schreien. 

Es könnte ja durchaus das letzte Mal sein, dass Tyler, Joe Perry, Tom Hamilton, Brad Whitford und Joey Kramer München die Ehre geben. Zumindest ist die „Aero-Vederci Tour“ als große Abschiedstournee nach fast 50 Jahren Bandgeschichte und 150 Millionen verkauften Tonträgern angekündigt worden. Goldkelchen Steven Tyler hat mit bald 70 Jahren einfach keine Lust mehr auf das Musikbusiness, hat er kurz vor dem Tour-Auftakt erklärt. Kämpfe innerhalb der Band, Management-Streitereien, damit soll jetzt Schluss sein. 

Schade, denn stimmgewaltig ist der Herr auch im fortgeschrittenen Alter noch, wie er in München beweist. Und selbst wenn es auf der Bühne nicht mehr ganz so wild zugeht wie vor 30 Jahren, präsentieren sich auch seine Bandkollegen in bester Spiellaune. 

Aber so ganz endgültig mag Tyler dann doch nicht Lebewohl sagen. „Man kann nie wissen“, sagte er auf die Frage, ob das nun wirklich seine letzte Tour sei. Wir bleiben also vorerst bei: Auf Wiedersehen!

Foreigner: Fit in allen Bändern

Als Vorgruppe traten Foreigner auf. Sie waren pünktlich wie die Maurer. Und Handwerker vor dem Herrn sind sie ja nach wie vor, auch wenn von der Urbesetzung nur noch Gitarrist Mick Jones (72) im Boot ist. Punkt 19 Uhr geht's los, und außer "Waiting For A Girl Like You" haben sie in 70 Minuten alle Hits abgespult. Aber ein Schmachtfetzen genügt ja auch, und den haben sie pünktlich zur Tagesschauzeit kredenzt. Sie wissen schon: "I Want To Know What Love Is". Frontmann Kelly Hansen ist auch mit mittlerweile 56 Lenzen fit in allen Bändern (Kehle und Beine) und klingt wie Foreigner-Legende Lou Gramm. 

Die beiden Burner "Urgent" und vor allem Juke Box Hero" werden ordentlich gedehnt, aber mit erdigen Riffs gewürzt. Apropos: Wir schätzen mal, dass rund 60 Prozent des Publikums eine Jukebox noch kennen. Viele also zwischen 40 und 60 Jahre jung. Bei "Long Long Way From Home" vom Debütalbum 1977 schmeißt Drummer Chris Frazier einen Stick geschätzte 4,86 Meter in die Höhe. Und fängt ihn wieder. Logisch. Die Jungs sind halt Vollprofis. 

Göttler/Bieber

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