Akzeptanz aus dem eigenen Land

- "Ernst, aber nicht hoffnungslos." So bezeichnetete Präsidentin Jutta Limbach die Lage des Goethe-Instituts. Doch angesichts sinkender öffentlicher Zuwendungen hat Generalsekretär Hans-Georg Knopp auf der Jahres-Pressekonferenz in Berlin vor Schließungen von Repräsentanzen im Ausland gewarnt. Es werde zwar alles getan, um das zu vermeiden.

Das Goethe-Institut, zu zwei Dritteln vom Auswärtigen Amt finanziert, hat bei 144 Zweigstellen in 80 Ländern ein Jahresbudget von 255 Millionen Euro. 46 Millionen erwirtschaftet das Institut selbst. Knopp sagte, man wolle 2006 vor allem in Bezug auf China neue Wege gehen. Und in Afghanistan leiste man mit Sprachkursen Pionierarbeit. Limbach mahnte die Unterstützung aus der Politik an: "Wenn unser Werben für die deutsche Sprache und Kultur im Ausland erfolgreich sein soll, bedarf es gesellschaftlicher Impulse und der Akzeptanz aus dem eigenen Land."

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