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Am 5. April stellt der Stadtrat die Weichen für die Gasteig-Sanierung.

Vor dem Grundsatzbeschluss des Münchner Stadtrats

Gasteig-Sanierung ist auf einem guten Weg

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München - Am 5. April will der Münchner Stadtrat einen Grundsatzbeschluss zur Gasteig-Sanierung fällen. Die Pläne von Max Wagner, dem neuen Chef des Kulturzentrums, beeindrucken auch die Politik. 

Eine Gefahr gäbe es noch: dass die große Münchner Stadtrats-Koalition wegen des Streits um den Wiesn-Bierpreis zerbricht. Aber auch dann wären sich die Parteien, so ist zu hören, weitgehend einig – der Gasteig brauche eine umfassende Sanierung. Eine Minimallösung, die zum Beispiel nur die Erneuerung von Leitungen und die Modernisierung des Brandschutzes umfasst, sei nur ein Kleinklein, das München der Lächerlichkeit preisgeben würde. Bedenken kommen offenbar aus der Kämmerei. Auf 450 Millionen Euro wird das Renovierungsmodell geschätzt, das der neue Gasteig-Chef Max Wagner favorisiert – zu teuer, wie die Hüter der Finanzen finden. Doch davon wollen sich entscheidende Kreise des Stadtrats nicht beirren lassen. Solche Einwände seien der Job des Kämmerers, deshalb aber noch lange nicht bindend.

Am 28. März wird der Kulturausschuss in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Ausschuss für Arbeit und Wirtschaft über das Thema diskutieren. Ein Grundsatzbeschluss im Stadtrat soll am 5. April gefällt werden. Danach, so das Bestreben der großen Fraktionen, soll bis Herbst 2018 unter Einbeziehung der noch zu bestimmenden Architekten ein detaillierter Sanierungsplan erarbeitet werden. Max Wagners Vorarbeit und seine Tour durch die Fraktionen, all das scheint also auf fruchtbaren Boden zu fallen. „Ich habe noch nie ein so gut vorbereitetes städtisches Bauvorhaben erlebt wie das von ihm“, lobt etwa Richard Quaas (CSU), Mitglied des Aufsichtsrats. „Er ist uns keine Antwort schuldig geblieben.“

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