Anbau fürs Deutsche Historische Museum

- Berlins historische Mitte ist um ein Glanzstück reicher: Für den neuen Anbau am Deutschen Historischen Museum sind am Freitag nach knapp vierjähriger Bauzeit die Schlüssel übergeben worden. Das etwa 50 Millionen Euro teure Gebäude mit einem spiralförmigen gläsernen Treppenhaus hinter dem barocken Zeughaus Unter den Linden ist der bisher einzige Bau des Architekten I. M. Pei in Deutschland. Er entwarf unter anderem die Glaspyramide am Pariser Louvre.

<P> Museumsdirektor Hans Ottomeyer prophezeite, dass Peis neuer Bau als Kunstwerk am Beginn einer Architekturgeschichte des 21. Jahrhunderts stehen werde. Der weiße Trakt ist eine Kombination aus Stein, Sichtbeton sowie Glas und Stahl. </P><P>Der Neubau mit einer Nutzfläche von 4500 Quadratmetern ist mit dem 300 Jahre alten Zeughaus durch einen unterirdischen Gang verbunden, der in den jetzt glasüberdachten Schlüterhof führt. Bevor das Gebäude am 24. Mai mit der Sonderausstellung "Idee Europa. Entwürfe zum Ewigen Frieden" eröffnet wird, können die Berliner das Museum an der Straße Hinter dem Gießhaus bereits an diesem Wochenende an einem Tag der offenen Tür besichtigen. </P>

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