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Mit ihren rund 600 Stücken des 15. bis 19. Jahrhunderts ist die Türckische Cammer die umfangreichste Sammlung osmanischer Kunst in Deutschland.

Andrang vor der Türckischen Cammer

Dresden - Schlangestehen vor der Türckischen Cammer: Rund 2500 Kunstliebhaber sind am Sonntag in die neue Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen im Residenzschloss in Dresden geströmt.

Der Zugang habe zeitweise wegen Überfüllung geschlossen werden müssen, sagte ein Museums-Sprecher. Die Begeisterung sei riesengroß. Mit ihren rund 600 Stücken des 15. bis 19. Jahrhunderts ist die Türckische Cammer die umfangreichste Sammlung osmanischer Kunst in Deutschland, die auch Einblicke in die historischen deutsch- türkischen Verbindungen gewähren soll.

Sachsen investierte 5,7 Millionen Euro in deren Ausstattung. Die Türckische Cammer im Dresdner Residenzschloss ist erstmals seit 70 Jahren wieder in ihrer ganzen Fülle zu sehen. Sie war am Samstag in Anwesenheit des türkischen Außenministers Ahmet Davutoglu und von Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) feierlich eröffnet worden.

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hofft mit der neuen Ausstellung auf intensivere Beziehungen zur Türkei. “Ich bin sicher, dass dank der Türckischen Cammer neue Kontakte zwischen Sachsen und der Türkei geknüpft werden, die über die Kultur hinausgehen“, erklärte er.

Kunstministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) nannte die Schau “ein Zeichen von Weltoffenheit Dresdens und Sachsens“.

dpa

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