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Andrea Madesta wird Chefin der Ostdeutschen Galerie in Regensburg.

Andrea Madesta wird neue Museumschefin in Regensburg

Regensburg - Die gebürtige Fürtherin Andrea Madesta wird neue Chefin der Ostdeutschen Galerie in Regensburg. Das Museum bestätigte, dass die 44-Jährige den Direktorenposten übernehmen wird.

In den Medien war bereits seit Monaten darüber spekuliert worden, dass Madesta Nachfolgerin von Ulrike Lorenz werden sollte. Lorenz hatte das bundesweit einmalige Spezialmuseum, das sich besonders Künstlern aus den ehemals deutsch geprägten Gebieten Osteuropas widmet, rund fünf Jahre geleitet und ist ist nun Chefin der Mannheimer Kunsthalle.

Kunstgeschichte, Literatur und Archäologie studiert

Madesta war seit 2004 Direktorin des Museums Moderner Kunst in Kärnten, zuvor war sie stellvertretende Leiterin der Kunsthalle Nürnberg. Sie hat Kunstgeschichte, Literatur und Archäologie an der Universität Erlangen-Nürnberg studiert und an der Humboldt-Uni in Berlin promoviert. Danach hat sie als Kunstberaterin und Ausstellungskuratorin gearbeitet.

 "Ich freue mich sehr, ein Museum mit einer so hervorragenden Sammlung und mit einer so einzigartigen Ausrichtung innerhalb der deutschen Museumslandschaft zu übernehmen", sagte Madesta laut Mitteilung über ihre neue Aufgabe. Anfang September soll sie im Kunstforum Ostdeutsche Galerie offiziell vorgestellt werden.

30.000 Besucher pro Jahr

Ex-Direktorin Lorenz hatte das rund vier Jahrzehnte alte Museum modernisiert und überregional in der Kunstszene ins Gespräch gebracht. Die Besucherzahlen hatten sich in ihrer Amtszeit auf mehr als 30.000 pro Jahr verdoppelt. Das letzte große Projekt von Lorenz in Regensburg, eine Lovis-Corinth-Retrospektive, brach Anfang 2009 alle Besucherrekorde der Ostdeutschen Galerie, mehr als 46.000 Menschen strömten in die Schau.

Das Haus, das eine Sammlung von 2500 Gemälden und Skulpturen sowie 30.000 Grafiken hat, wird vom Bund, dem Freistaat Bayern und der Stadt Regensburg gemeinsam getragen.

DPA

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