+
Eine Generalsanierung des Augsburger Theaters würde 100 Millionen Euro kosten.

Augsburger Theater in "desolatem Zustand"

Augsburg - Das Augsburger Theater ist laut einer Expertenuntersuchung in einem “desolaten Zustand“. Die Ergebnisse sind erschreckend

Eine Grundlagenermittlung zum Theaterstandort der Stadt ergab, dass die gesamte Bausubstanz des Theaters mit all seinen Spielstätten erhebliche Bauschäden aufweist und in keiner Weise den Anforderungen des heutigen Wärmeschutzes zur Energieeinsparung entspreche.

Generalsanierung kostet 100 Millionen Euro

Selbst mit einer aufwändigen Sanierung und einem Umbau einzelner Gebäudeteile könnte eine nennenswerte Verbesserung nicht erreicht werden, teilte die Stadt am Freitag in Augsburg mit. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile kommt die Untersuchung zu dem Schluss, dass eine Generalsanierung des Theaters und ein Neubau für die Hauptwerkstätten, Probe- und Lagerbereiche notwendig seien.

Diese Generalsanierung des Theaterstandortes Augsburg werde insgesamt ein Volumen von rund 100 Millionen Euro erfordern und sollte in mehreren Abschnitten durchgeführt werden. Ziel der Maßnahmen sei der zeitgemäße Erhalt des Theaterstandortes Augsburg in künstlerischer und betriebswirtschaftlicher Hinsicht.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Puppetry Slam Festival von 20. bis 22. Juni 2017 im Pressehaus
Vier virtuose Puppenspielende - ein großes Spektakel: Münchner Merkur und tz veranstalten im Pressehaus das erste Puppetry Slam Festival Deutschlands.
Puppetry Slam Festival von 20. bis 22. Juni 2017 im Pressehaus
DJ Paul Kalkbrenner in der Münchner Muffathalle: Die Konzert-Kritik
Am Freitagabend ist DJ Paul Kalkbrenner in der Münchner Muffathalle aufgetreten. Hier lesen Sie die Konzert-Kritik.
DJ Paul Kalkbrenner in der Münchner Muffathalle: Die Konzert-Kritik
Kammerspiel-Abend für Deniz Yücel
Journalisten, Schauspieler und Kulturschaffende lesen in den Münchner Kammerspielen Texte des inhaftierten Deniz Yücel. 
Kammerspiel-Abend für Deniz Yücel
Chris de Burgh in der Philharmonie: Ein lieber netter Kerl
Schlechte Nachrichten für alle, die glauben, Chris de Burgh könne nur die Schnulze „Lady in Red“, das im Radio rauf und runter genudelt wird.
Chris de Burgh in der Philharmonie: Ein lieber netter Kerl

Kommentare