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Eine Ausstellung in Speyer zeigt Originalfunde der Titanic - unter anderem ein Fernglas.

Ausstellung in Speyer

Reise durch die „Titanic“: Originalfunde zu sehen

Speyer - Vom viel bewunderten Luxusdampfer zu einem der berühmtesten Wracks der Geschichte: So ging es der „Titanic“, die 1912 nach dem Zusammenstoß mit einem Eisberg im Nordatlantik versank.

Eine Ausstellung im Historischen Museum der Pfalz in Speyer erinnert seit Sonntag mit mehr als 250 Originalfunden aus dem Wrack an das Unglück, bei dem mehr als 1500 Menschen starben. Die Schau ist nach Museumsangaben erstmals in Deutschland und nur in Speyer zu sehen.

Das Spektrum der auf 1800 Quadratmetern präsentierten Funde reicht vom Fernglas bis zum Waschbecken und von der Brille bis zur Brennschere für Locken. Der Besucher kann sich auch einen Eindruck darüber verschaffen, wie es auf dem Riesenschiff zuging. Er kommt vorbei am Nachbau einer mit Seidentapeten verzierten und mit fließendem Wasser ausgestatten Kabine der ersten Klasse, für deren teuerste Ausgabe der Passagier umgerechnet 80.000 Euro zahlen musste. In den Kabinen der dritten Klasse musste man auf harten Stockbetten nächtigen, das Stampfen der nahen Maschinen im Ohr.

Viele Fotos und persönliche Gegenstände erinnern an Passagiere und Besatzung des als unsinkbar geltenden Schiffs. Auch die Nachbildung eines Eisbergs findet sich in der Schau, die von Unterwasseraufnahmen und Modellen ergänzt wird.

dpa

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