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Kommt er nach München? Antonio Pappano wäre einer der besten Petrenko-Nachfolger.

„Es ist nur ein Angebot“

Mögliche Kandidaten: Wird er der Nachfolger von Kirill Petrenko? 

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München - Bayerns Kunstministerium hofft, dass Kirill Petrenko über 2018 hinaus in München bleibt und erst dann nach Berlin wechselt. Unterdessen wird über mögliche Nachfolger für Petrenko spekuliert.

Drei weitere Jahre vielleicht, also bis 2021, könnte Kirill Petrenko Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper bleiben. Daran denkt man jedenfalls im Bayerischen Kunstministerium. Dem Dirigenten und Intendant Nikolaus Bachler sei ein Angebot zur Vertragsverlängerung unterbreitet worden, wurde gestern bestätigt. Alle Augen richten sich nun also auf Petrenko, der von den Berliner Philharmonikern zum neuen Chef gewählt wurde (wir berichteten).

Simon Rattle wird das Hauptstadt-Orchester 2018 verlassen. Sollte also Petrenko tatsächlich länger in München bleiben, müssten die Berliner eine dirigentenlose Übergangszeit verkraften – was dieses Weltklasse-Ensemble sicherlich aushalten würde. „Die Berliner Entscheidung sagt doch bloß, dass jemand einem anderen ein Angebot macht“, heißt es im Münchner Ministerium. Ein vorübergehende Tätigkeit in beiden Städten schließen alle Beteiligten aus. Noch offen ist, ob Petrenko und Bachler bei den Vertragsverhandlungen als Doppelpack betrachtet werden – oder ob der eine bleibt und der andere geht.

Unterdessen beginnt sich bereits das Namenskarussell zu drehen. Auch wenn die meisten enttäuscht sind über den Weggang Petrenkos: Für die Bayerische Staatsoper sieht es relativ komfortabel aus. Gleich eine Reihe von möglichen Nachfolgern gibt es, angefangen von Franz Welser-Möst bis zu Simone Young. Und bei einem käme die Vertragssituation gerade recht: Bei Antonio Pappano, neben Petrenko und Christian Thielemann der derzeit beste Operndirigent, laufen die Vereinbarungen mit Londons Covent Garden Opera und mit der römischen Accademia di Santa Cecilia demnächst aus.

Markus Thiel

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