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Die deutsche Kinderbuchautorin Cornelia Funke bedankt sich in München per Videobotschaft bei der Verleihung des Bayerischen Buchpreis 2015 für den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.

Sie weiß, wie man Geschichten erzählt

Bayerischer Buchpreis: Ehrenpreis für großartige Cornelia Funke

München - Die Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke hat in München beim Bayerischen Buchpreis den Ehrenpreis erhalten. Funke verstehe es wie kaum sonst jemand, Geschichten zu erzählen.

„Sie hat ein Millionenpublikum zum Lesen gebracht und in ihren Bann gezogen“, würdigte Medienministerin Ilse Aigner (CSU) die 56-Jährige Schriftstellerin („Die Wilden Hühner“, „Reckless“) am Donnerstag in München.

Preis für Kafka-Biografen Reiner Stach

Den mit 10.000 Euro dotierten Belletristik-Preis bekam die Kölnerin Angela Steidele für ihr gefeiertes Romandebüt „Rosenstengel“, eine historische Geschichte erzählt in Briefen. Bestes Sachbuch (10.000 Euro) wurde „Kafka, die frühen Jahre“ des Berliners Reiner Stach, der damit seine hochgelobte dreiteilige Biografie über den berühmten Prager Schriftsteller abschließt.

Die Sieger in den Kategorien Sachbuch und Belletristik waren bei einer öffentlichen Jurysitzung live vor Zuschauern ermittelt worden. Juroren waren wie schon im Vorjahr die Publizistinnen Franziska Augstein und Carolin Emcke sowie der Literaturkritiker Denis Scheck. Der Landesverband des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels verlieh die Auszeichnung in diesem Jahr zum zweiten Mal. Als Trophäe gab es weiße Porzellanlöwen.

Wer nicht gewann, ging dennoch nicht leer aus. Allein für die Nominierung fließen je 2000 Euro, so in diesem Jahr an Frank Witzel („Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager“), Ulrich Peltzer („Das bessere Leben“), Bruno Preisendörfer („Als Deutschland noch nicht Deutschland war. Reise in die Goethezeit“ und Monika Rinck („Risiko und Idiotie“).

dpa

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