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Bayreuths Nachfolgefrage weiter offen

Bayreuth - Das Ergebnis kam nicht überraschend. "Da kein Zeitpunkt für einen Rücktritt des derzeitigen Amtsinhabers bekannt ist", konnte der Bayreuther Stiftungsrat gestern nicht über die Nachfolgefrage bei den Festspielen entscheiden. So die dürre Erklärung nach der gut zweistündigen Sitzung. Das Gremium ist also zum Abwarten verdammt.

Doch die offizielle Stellungnahme hat es in sich. Unverholen wird "bedauert", dass sich Wolfgang Wagner durch seinen Anwalt vertreten ließ. Was bedeutet: Der Rat ist verärgert.

Überdies gibt man sich nicht mehr mit dem Ist-Zustand zufrieden und möchte "in eine inhaltliche Diskussion über die Weiterentwicklung der Festspiele eintreten". Ausdrücklich wurden "alle interessierten Mitglieder der Familie Wagner" gebeten, "ihre konzeptionellen Vorstellungen baldmöglichst vorzulegen". Im Klartext: Die Debatte um Bayreuths Zukunft soll sich nicht mehr nur um Personalien, sondern endlich um Inhalte drehen. Etwas also, das die heißeste Thron-Anwärterin Katharina Wagner der Öffentlichkeit bislang vorenthielt. Mit ihren Ko-Bewerbern Christian Thielemann und Peter Ruzicka sorgte sie zwar für Schlagzeilen, konzeptionell äußerte sie sich jedoch nebulös. Offenbar favorisiert der Stiftungsrat, vor allem auf Betreiben von Bund und Freistaat, weiterhin Eva Wagner-Pasquier. "Der Beschluss von damals steht noch", wurde intern geäußert und dabei auf das gescheiterte Nachfolgevotum aus dem Jahre 2001 angespielt. Zudem wurde Katharina Wagners "Selbstdarstellung in Boulevardblättern" beklagt.

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