Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

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Beatrice Egli (Archivbild).

In der Philharmonie

Beatrice Egli in München: So war das Konzert

München - In der gut gefüllten Münchner Philharmonie feierte Beatrice Egli, DSDS-Siegerin von 2013, ihre Schlagerparty. Hier lesen Sie die Kritik zum Konzert.

Wenn Helene Fischer eine kleine Schwester hätte, dann müsste sie sein wie Beatrice Egli. Das Schweizer Schlagerschätzli ist: nicht so porentief perfekt wie die heilige Helene, nicht so überall gegenwärtig – aber dafür frisch, natürlich und für ihre Fans noch greifbar. In der gut gefüllten Münchner Philharmonie feierte die DSDS-Siegerin von 2013 ihre Schlagerparty.

Mit herzigem Heidi-Charme schaffte es die Egli, gut zu unterhalten – und davon abzulenken, dass ihre Musik, ja mei, moderner deutscher Schlager zwischen Sangria und Schiffsschaukel-Soundtrack ist, bei dem Songwriting mit Herz und Verstand ohnehin vergebene Liebesmüh wäre.

„Mit Dir allein in meinem Himmelbett, nur Du und ich, das fänd ich wirklich nett“, singt die niedliche Bea. Wo die Helene einen „Copilot“ als Kerl an ihrer Seite hat, ist es bei Egli eben ein „Kompass“. Nur Eingeweihte erkennen den Unterschied. Und wenn Beatrice von „Sieben roten Rosen“ schwärmt, klingt es so, als würde Andrea Berg gleich im Bummsfallara-Megamix weitersingen: „Sieben rote Rosen haben mich 1000 Mal betrogen.“

Und trotzdem ist die Metzgerstochter zu Recht die einzige DSDS-Siegerin, an die sich die Menschheit noch erinnert. Singen kann sie, oh ja. Aber vor allem nimmt man ihr ab, dass sie richtig viel Spaß auf der Bühne hat – ihre quellfrische Art reißt tatsächlich mit. Einen ersten Schritt in Richtung Freiheit hat sie bereits gewagt und Ohrenschänder Bohlen vor die Tür gesetzt. Bravo, Egli-Mädli! Die neuen Songs („Trau Dich in mein Leben“) klingen schon ein klein wenig besser. Man möchte ihr wünschen, dass sie sich noch mehr traut in ihrem Leben.

Von Jörg Heinrich

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