Beethovens Neunte wird UNESCO-"Weltkulturerbe"

- Berlin - Die in Berlin fast vollständig aufbewahrte Original-Handschrift von Ludwig van Beethovens neunter Symphonie ist nun offiziell als UNESCO-Welterbe anerkannt. Die Staatsbibliothek in Berlin wird dafür am 12. Januar die amtliche Urkunde der UN-Kulturorganisation erhalten, wonach die Handschrift in das Verzeichnis "Memory of the World" eingetragen wurde, teilte die Bücherei mit.

<P>Das Dokument werde dem Generaldirektor der Bibliothek, Graham Jeffcoate, von der Vizepräsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Verena Metze-Mangold, bei einem Festakt im Konzerthaus am Gendarmenmarkt ausgehändigt. Im Anschluss wird die Philharmonie der Nationen unter Leitung von Justus Franz Beethovens Werk aufführen.</P><P>Die Symphonie ist die erste Komposition, die in die UNESCO-Liste aufgenommen wurde. Die Originalpartitur mit Schillers Schlusschor "Ode an die Freude" gehört zu den wertvollsten Manuskripten der Musiksammlung der Bibliothek. Fünf der rund 200 Blätter befindet sich nicht in Berlin: Zwei im Bonner Beethoven-Haus und drei in der Pariser Nationalbibliothek. Beethovens letzte Symphonie wurde 1824 in Wien uraufgeführt.</P><BR>

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