Berger geht an die Volksoper

- Rudolf Berger, der scheidende Direktor der Opéra national du Rhin in Straßburg, wird künftig die Wiener Volksoper leiten. Er wird sein Amt mit der Saison 2003/2004 vorerst auf die Dauer von fünf Jahren antreten. Der 42-jährige Theaterleiter war bisher unter anderem als Oberspielleiter beim Festival in Aix-en-Provence erfolgreich und ersetzt Dominique Mentha, der seinen Vertrag in Wien nach Querelen vorzeitig kündigte.

<P>Berger bescheinigen Kritiker eine erfolgreiche Amtszeit in Straßburg. Gelobt werden die Balance zwischen Innovation und Tradition und die stimmige Programmpolitik. </P><P>Die Volksoper gilt mit ihrem Angebot zwischen Operette und zeitgenössischer Oper als schwierig zu bespielendes Haus. Dem Schwerpunkt-Genre Operette und ihrem eher traditionellen Publikum steht Berger entspannt gegenüber: "Die Operette ist ein wichtiger Bestandteil des Musiktheaters. Man muss an sie glauben. Sie widerstrebend anzugehen und auf den Kopf zu stellen, funktioniert einfach nicht". <BR></P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Hansi Kraus im Interview: „Ich wurde von meiner Familie betrogen“
München - Hansi Kraus ist der ewige Lausbub - auch, weil er diesen in Ludwig Thomas Lausbubengeschichten verkörpert. Im Interview spricht Kraus auch über die …
Hansi Kraus im Interview: „Ich wurde von meiner Familie betrogen“
Stapellauf fürs Themenfrachtschiff
Hamburg - Jörg Widmanns monumentales und mehrheitsfähiges Oratorium „Arche“ ist eine Maßanfertigung für die Hamburger Elbphilharmonie. Die Konzertkritik.
Stapellauf fürs Themenfrachtschiff
Im Minenfeld
München - Bernhard Maaz, Chef der Staatsgemäldesammlungen, spricht im Merkur-Interview über Kunst in der NS-Zeit, Gurlitt, Raubkunst, Provenienzforschung und Restitution.
Im Minenfeld
Deutscher Kabarett-Preis geht an Österreicher Alfred Dorfer
Nürnberg - Der Österreicher Alfred Dorfer ist mit dem Deutschen Kabarett-Preis 2016 geehrt worden. Der 55-jährige Kabarettist nahm die mit 6000 Euro dotierte …
Deutscher Kabarett-Preis geht an Österreicher Alfred Dorfer

Kommentare