Zur Besichtigung frei

- Muntere 237 Jahre bringen sie in diesem Jahr gemeinsam auf die Bühne: Max Greger, Paul Kuhn und Hugo Strasser. Zum siebten Mal waren die vital gebliebenen "Swing Legenden", begleitet von der hervorragenden All-Star SWR Big Band, in einer ausverkauften Philharmonie zur Besichtigung freigegeben, so scherzte Greger. Wenige Worte und viel Musik versprach er gleich zu Beginn, wobei er im Verlauf seiner charmanten Moderation auf manchen Kalauer hätte verzichten können.

<P>Nach wie vor verfügt Greger über einen langen Atem, große Virtuosität und einen samtig-satten Saxophonsound. Und wenn er als Bandleader zu one, two, . . . one, two, three, four ansetzt, gibt's für ihn kein Halten mehr, dann swingt sein Körper, wenngleich dezent und beherrscht. Woody Herman, Benny Goodman, Count Basie, Ray Conniff, Harry James, Duke Ellington - die großen Namen stehen auf dem Programm. Und natürlich Glenn Miller, der heute hundert geworden wäre.<BR><BR>Gemeinsam mit Hugo Strasser setzt Greger zu "Sentimental Journey" an, und hier fasziniert insbesondere der weiche, sonore Klarinettenton von Strasser, der den Abend über elegant und dezent, aber mit großer Ausstrahlung mit seinem Instrument auf der Bühne agierte. </P><P>Paul Kuhn hingegen konzentrierte sich aufs Klavierspielen und den Gesang, unter anderem auf Frank Sinatra-Hits, die er mit interessant rostigem Timbre ganz im Stile von Frankie Boy präsentierte, ein Smoking statt grauem Sakko hätte die Performance vollendet. Am Schluss Standing Ovations.<BR></P>

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