Der beste Bier-Spot

- Über 250 Einsendungen gab es in diesem Jahr zum 25-jährigen Bestehen des Internationalen Festivals der Filmhochschulen in München. Daraus wurden von einer Vorjury die 54 interessantesten studentischen Beiträge aus Afrika, Asien, Australien, Europa, Nord- und Südamerika ausgesucht. Die Veranstaltung findet vom 19. bis zum 26. November im Filmmuseum statt. "Das Festival gehört weltweit zu den größten und wichtigsten überhaupt", sagt Andreas Gruber, der künstlerische Leiter.

Bereits einen Tag vor dem ofiziellen Beginn werden als Vorprogramm die Sieger des Kurzfilmwettbewerbs "Gesten der Versöhnung" gezeigt. Schüler setzten dabei ihre Gedanken zu diesem Thema um. Die besten Ideen wurden in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut und mit der Unterstützung der Stiftung "Gesten der Versöhnung" verfilmt. 29 dieser Werke werden als Weltpremieren aufgeführt. Mit dem Episodenfilm "Neun", der von neun Studenten der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film als Gemeinschaftsprojekt realisiert wurde, wird der Nachwuchswettbewerb am 20. November im ARRI-Kino eröffnet.

In einer Sonderveranstaltung am 22. November stellt Jury-Präsidenting Catherine Breillat ihren preisgekrönten Film "Á´ ma Soeur" vor und stellt sich anschließend den Fragen des Publikums. Für den 26. November ist eine Podiumsdiskussion unter dem Motto "Visions Of The Visual" geplant. Mit ehemaligen Teilnehmern des Hochschulfests wie Caroline Link, Detlev Buck und Sönke Wortmann soll über die Möglichkeiten gesprochen werden, die visuelle Gestaltung bei der Ausbildung an den Filmschulen mehr zu akzentuieren. Zum Abschluss werden um 18 Uhr im Gloria-Palast die insgesamt elf Preise im Wert von rund 50 000 Euro verliehen. Darunter sind vier neue Auszeichnungen: der "Prix Interculturel", der Arte-Kurzfilmpreis, der Preis für den besten Dokumentarfilm und die "König Ludwig Trophy". Letztere wird in einem Sonderwettbewerb für den besten Bier-Spot vergeben.

Infos: 089/ 38 19 040

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Die Fantastischen Vier in der Oly-Halle: Mit fantastischen Grüßen
München - Wer das Wort „fantastisch“ im Namen führt und auszieht, sein Best-of unters Volk zu bringen, der hängt die Messlatte hoch. Die Fantastischen Vier erfüllen den …
Die Fantastischen Vier in der Oly-Halle: Mit fantastischen Grüßen
Im Reich von Mode und Magie
Zürich - Spätestens seit dem Terroristen-Epos „Carlos“ ist der französische Filmemacher Olivier Assayas auch deutschen Kinofans ein Begriff. Sein preisgekröntes Drama …
Im Reich von Mode und Magie
Mordmotor mit Unwucht
Andreas Kriegenburg inszenierte William Shakespeares „Macbeth“ fürs Münchner Residenztheater
Mordmotor mit Unwucht
Hansi Kraus im Interview: „Wurde von meiner Familie betrogen“
München - Hansi Kraus ist der ewige Lausbub - auch, weil er diesen in Ludwig Thomas Lausbubengeschichten verkörpert. Im Interview spricht Kraus auch über die …
Hansi Kraus im Interview: „Wurde von meiner Familie betrogen“

Kommentare