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Besucherandrang im Lenbachhaus.

Besucherrekord bei Kandinsky

München - Die große Kandinsky-Ausstellung im Kunstbau des Münchner Lenbachhauses bricht alle bisherigen Besucherrekorde. Schon fast 400.000 Gäste haben die Veranstalter gezählt.

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Ein "Interview" mit Kandinsky

Wie das städtische Museum am Donnerstag mitteilte, wird an diesem Freitagnachmittag - zwei Tage vor Ende der Ausstellung - der 400 000. Besucher erwartet. Damit stellt die Kandinsky-Ausstellung sogar die Franz Marc-Ausstellung in den Schatten, die 2005/2006 mehr als 300.000 Besucher in den unterirdischen Kunstbau am Königsplatz gelockt hatte.

Wegen des großen Andrangs hatte die Städtische Galerie im Lenbachhaus die Ausstellung "Kandinsky - Absolut.Abstrakt" um zwei Wochen bis zum 8. März verlängert. Die größte internationale Ausstellung zu Wassily Kandinsky (1866-1944) seit 30 Jahren soll danach auch in Paris und New York gezeigt werden. Abschließend rechne man in München bis Sonntag mit ungefähr 405 000 Besuchern, sagte Museumssprecherin Barbara Zmeck. Die Kandinsky-Ausstellung gehe damit als bisher erfolgreichste Ausstellung in die Geschichte der Städtischen Galerie im Lenbachhaus ein.

Während im Kunstbau schon die nächste Ausstellung zu dem Künstler Dan Flavin (1933-1996) vorbereitet wird, bleibt das Lenbachhaus selbst von Montag an bis voraussichtlich 2012 wegen einer Generalsanierung geschlossen. Die Städtische Galerie im Lenbachhaus wird nach Plänen des internationalen Architekturbüros "Foster + Partners" umgebaut und erhält auch einen modernen Anbau - die Kosten für Um- und Neubau belaufen sich auf rund 56 Millionen Euro. Norman Foster hatte auch den Commerzbank-Tower in Frankfurt am Main entworfen sowie die Glaskuppel auf dem Reichstag in Berlin. Bei der Städtischen Galerie handelt es sich um die frühere Villa des Münchner Malers Franz von Lenbach (1836-1904).

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