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Hat am Freitag seine Abschiedsvorstellung im Münchner Residenztheater gegeben: Schauspieler Rolf Boysen (91).

Bewegender Abschiedsabend für Theaterlegende Boysen

München - Der renommierte Schauspieler Rolf Boysen hat am Freitag seine Abschiedsvorstellung im Münchner Residenztheater gegeben.

Der 91-Jährige las zum neunten und letzten Mal unter dem Motto “Unwahrscheinliche Wahrhaftigkeiten“ Heinrich von Kleist auf der Bühne. Boysen widmete sich Kleists Aufsatz “Über das Marionettentheater“, dessen Texten über das Theater und den Briefen, die der Dichter kurz vor seinem Selbstmord geschrieben hat.

Nach anderthalb Stunden, die Boysen ohne Pause und ohne ein persönliches Wort an das Publikum gelesen hatte, gab es begeisterten Applaus. Sichtlich gerührt nahm Boysen Blumen der Zuschauer entgegen und auch der scheidende Intendant Dieter Dorn kämpfte mit den Tränen, als er dem großen Bühnenschauspieler einen Strauß Rosen überreichte. Unter dem neuen Intendanten Martin Kusej, der das Theater im Juli übernimmt, wird es keine Boysen-Lesungen mehr geben. Der 91-Jährige wird dann nicht mehr zum Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels gehören.

Reiche Eltern - Erfolgreiche Töchter

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dpa

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