Bill Clinton: Riesiger Andrang bei Signierstunde

- Berlin - Der frühere US-Präsident Bill Clinton hat bei der bundesweit einzigen Signierstunde für seine Biografie "Mein Leben" am Sonntagabend in Berlin hunderte Berliner in seinen Bann gezogen.

Knapp 500 Menschen seien zu der Signierstunde gekommen, sagte die Geschäftsführerin des Kulturkaufhauses, Martina Tittel. Hunderte Menschen, die am vergangenen Donnerstag keine der begehrten Einlasskarten hatten ergattern können, warteten vor der Tür. Dort genoss der 57-Jährige nach der Veranstaltung ein Bad in der Menge.<P>Dabei betonte Clinton, dass er die Einladung in die Hauptstadt nur zu gerne angenommen hatte: "Ich liebe diese Stadt. Ich lasse keine Chance aus, hierher zu kommen". Geduldig gab er vor der Tür Autogramme und posierte für Fotos. Unter den Clinton-Fans waren auch viele Amerikaner. Nach der Signierstunde wurde Clinton in der ARD-Talkshow "Sabine Christiansen" erwartet.</P><P>Wegen der Sicherheitsvorkehrungen war es bei der Signierstunde teilweise zu längeren Verzögerungen gekommen. Alle Besucher mussten alle Taschen und Jacken abgeben und eine strenge Sicherheits-Prüfung durchlaufen. Einige warteten vor der Signierstunde stundenlang.</P><P>Die erste Auflage der deutschsprachigen Clinton-Biografie in Höhe von 150 000 Exemplaren war bereits in der vergangenen Woche komplett vom deutschen Buchhandel vorbestellt gewesen. Eine zweite Auflage mit einigen zehntausend Exemplaren sei bereits geplant, sagte ein Sprecher des Econ-Verlages. Einen zentralen Teil des Buches macht die Bewältigung der Affäre mit Monica Lewinsky aus.</P><P>Als Folge der Affäre hätten er und seine Frau Hillary "wöchentlich, über ein Jahr lang, mit einem Eheberater gearbeitet", sagte Clinton der Zeitung "Bild am Sonntag". "Der Therapeut kam und hat den ganzen Tag mit uns verbracht. Mal drei Stunden allein mit mir. Dann allein mit Hillary." So sei die Ehe gerettet worden.</P><P>Am Samstag hatte Clinton in Hamburg ein Gespräch mit Johannes B. Kerner aufgezeichnet (Ausstrahlung: Montag, 23.45 Uhr, ZDF). Dabei betonte Clinton, er habe keine Ambitionen auf neue politische Aufgaben.</P>

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