+
Birgit Meyer

Birgit Meyer neue Chefin der Kölner Oper

Köln - Nach den Querelen und der Entlassung von Uwe Eric Laufenberg ist der Chefposten an der Kölner Oper wieder besetzt: Die 51-jährige Birgit Meyer, bislang Operndirektorin am Haus, wird jetzt Intendantin.

Nach der fristlosen Entlassung des Kölner Opernintendanten Uwe Eric Laufenberg wird Birgit Meyer neue Chefin des Hauses. Der Hauptausschuss des Kölner Stadtrates wählte die 51-Jährige am Montagabend mit der Mehrheit von SPD und Grünen. Sie nehme vom 1. September an ihre neue Aufgabe wahr, teilte die Stadt mit. Sie wurde zunächst für drei Spielzeiten gewählt, also bis Ende der Spielzeit 2014/2015.

Meyer ist seit der Spielzeit 2009/2010 Operndirektorin in Köln und war zuletzt kommissarische Leiterin. “Das Wichtigste in den nächsten Wochen wird sein, sich in Ruhe den dringend anstehenden Entscheidungen zu widmen und sich vor allem wieder auf die künstlerische Arbeit zu konzentrieren“, sagte Meyer in einer ersten schriftlichen Reaktion nach der Wahl.

Ihr Vorgänger Laufenberg war im Juni als Intendant fristlos entlassen worden, nachdem er seine Vorgesetzten in der Stadtverwaltung im Streit um die finanzielle Ausstattung der Oper scharf angegriffen hatte.

Meyer ist gebürtige Kölnerin. Sie studierte zunächst Medizin und hat als Ärztin gearbeitet. Nebenher studierte sie Theaterwissenschaften. Nach künstlerischen Stationen in Innsbruck, Salzburg und Wien kam sie 2009 nach Köln.

Vor der Wahl hatte Kölns Kulturdezernent Georg Quander gesagt, für die Oper eine “Lösung“ suchen zu wollen, die eine Kontinuität in der künstlerischen wie organisatorischen Planung garantiere.

dpa

So wirkt Musik auf unseren Körper

So wirkt Musik auf unseren Körper

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Der Mut-Lacher
Mit „Monsieur Claude und seine Töchter“ gelang Philippe de Chauveron ein Riesenerfolg. Nun setzt de Chauveron einen drauf: In „Hereinspaziert!“ übernimmt Christian …
Der Mut-Lacher
Nachtkritik: Sting macht in der Olympiahalle sein Ding
Sting hat in seinem Musikerleben Songs geschrieben, die heute noch so gut funktionieren wie 1983 oder 1995. Davon macht er in der Olympiahalle Gebrauch - und seine Fans …
Nachtkritik: Sting macht in der Olympiahalle sein Ding
Im Lenbachhaus geht der Punk ab
Das Münchner Lenbachhaus zeigt in der Ausstellung „Normalzustand“ deutsche Undergroundfilme, die zwischen 1979 und den frühen Neunzigerjahren entstanden sind. 
Im Lenbachhaus geht der Punk ab
Zurück in die Zukunft
Berlin. Harrison Ford und Ryan Gosling stellen in Berlin Szenen ihres neuen Kinofilms „Blade Runner 2049“ vor.
Zurück in die Zukunft

Kommentare