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Der Chef und sein Ensemble: Mariss Jansons mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in der Münchner Philharmonie.

Aktion mit dem BR-Symphonieorchester

Das Merkur-Konzertabo für unsere Leser

München - Eine bewährte Partnerschaft wird fortgesetzt: Zum fünften Mal bieten wir zusammen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks das Merkur-Abo an. Wieder wurden vier Konzerte zum hochkarätigen Paket geschnürt.

Gerade hat er seinen Vertrag als Chefdirigent verlängert: Mindestens bis 2018 steht Mariss Jansons an der Spitze „seines“ BR-Symphonieorchesters. Konzerte mit Jansons sind heiß begehrt, umso erfreulicher, dass er im neuen Merkur-Abo mit einem Schlüsselwerk der Symphoniegeschichte vertreten ist, mit Bruckners achter Symphonie. Neu an unserer Aktion ist, dass wir in der kommenden Spielzeit für drei Programme erstmals Wahltermine anbieten. Ob Donnerstag oder Freitag – das können nun Sie entscheiden.

Das Abonnement startet am 28. und 29. November mit einem Programm im Herkulessaal, es dirigiert Stéphane Denève. Der Franzose ist Chef des Radio-Symphonieorchesters Stuttgart und als Gastdirigent begehrt auch wegen der großen Bandbreite seines Repertoires. In München führt er die symphonische Suite aus Prokofjews Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“, die dritte Symphonie von Roussel, Ravels „La Valse“ und Tschaikowskys Violinkonzert auf. Solist ist Gil Shaham, der in der kommenden Saison „Artist in Residence“ beim BR-Symphonieorchester ist.

Am 9. und 10. Januar ist in der Philharmonie Daniele Gatti zu Gast. Er dirigiert Wagners „Meistersinger“-Vorspiel, die „Bostoner Symphonie“ und die Symphonie „Mathis der Maler“ von Hindemith sowie, als Beitrag zum Richard-Strauss-Jahr, dessen „Burleske“ – der Geburtstag des Komponisten jährt sich 2014 zum 150. Mal. Für die „Burleske“ wurde einer der wichtigsten Pianisten unserer Zeit engagiert: Rudolf Buchbinder.

Der Komponist selbst sprach von einem „Mysterium“, bei Publikum und Musikern gilt Bruckners Achte, seine letzte vollendete Symphonie, als Gipfelwerk der Gattung. Gewidmet ist das Werk „alleruntertänigst“ einem von Bruckner verehrten Potentaten, dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I. Noch nie hat Mariss Jansons das Opus in München dirigiert, Merkur-Konzert-Abonnenten kommen am 20. und 21. Februar in den Genuss seiner Interpretation (Philharmonie).

Beschlossen wird die Viererreihe mit einem Chor-Orchester-Konzert: Der kanadische Barock-Spezialist Bernard Labadie dirigiert am 8. März im Herkulessaal ein Programm zum Thema „Heilig“. Aufgeführt werden Johann Sebastian Bachs Motette „Singet dem Herrn ein neues Lied“, das Sanctus aus der h-Moll-Messe, „Heilig“ für Solo, Doppelchor und Doppelorchester des Bach-Sohnes Carl Philipp Emmanuel sowie weitere Werke dieses Duos.

Der telefonische Vorverkauf fürs Merkur-Konzertabo startet erst am kommenden Montag, 8. Juli, Mail-Zuschriften sind ab sofort möglich. Details dazu lesen Sie im Kasten. Wie in dieser Spielzeit bieten wir wieder ein Extra an: Unsere Zeitung übernimmt die Konzerteinführungen. Und dafür werden wieder Gäste eingeladen, die nicht unbedingt aus der Musikszene kommen und mit denen das Programm des jeweiligen Abends auf ungewöhnliche Weise beleuchtet werden soll. Wie immer sind die Karten übertragbar, das Konzert-Abo verlängert sich nicht automatisch. Der Aufruf für die darauf folgende Spielzeit 2014/15 erfolgt dann im Sommer 2014.

von Markus Thiel

Und so kommen Sie an die Karten

Telefonisch bestellen können Sie ab diesen Montag, 8. Juli, 9 Uhr beim Abonnementbüro des Bayerischen Rundfunks unter der Nummer 089/ 55 80 80. Bei der Bestellung haben Sie die Wahl, ob Sie die Konzerte immer donnerstags oder immer freitags besuchen möchten (einzige Ausnahme ist das Konzert am 8. März 2014). Bestellungen per Mail (aboservice@br.de) oder Fax (089/ 59 00 23 26) sind ab sofort möglich. Die Abo-Karten kosten in der ersten Kategorie 225 Euro, in der zweiten 192, in der dritten 159, in der vierten 134 und in der fünften Kategorie 99 Euro.

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