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Brand New im Strom.

Ausverkaufte Show

Brand New im Strom: Die Konzertkritik

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München - Hardcore–Fans, schicke Mädels, gegeelte Jungs: Gemischt war das Publikum bei der Rückkehr von Brand New nach München - die Konzertkritik.

Der Hinweis ist kurz, aber deutlich. „Das Konzert ist sehr laut“, steht auf einem selbstgeschriebenen Zettel im Eingangsbereich des Strom. Doch Brand New als Krach abzutun, ist natürlich Unsinn. Nach jahrelanger Pause geben die vier Jungs aus Merrrik, New York, ihr Comeback in München. Nicht um ein neues Album zu promoten. Nur um mal wieder Servus zu sagen. Und zu testen, ob die Menschen in Deutschland sich noch an sie erinnern. Die Antwort erfolgt mit dem ersten Schrei des Abends (ja, das Konzert beginnt in der Tat laut). Im seit Wochen ausverkauften Strom wird jedes Lied der Alternative-Rocker mitgesungen. Genauso gemischt wie das Publikum - Hardcore–Fans, schicke Mädels, gegeelte Jungs – ist die Musik, die Brand New durch die Boxen jagen: Ein Wellental. Mal laut zum ausflippen und springen. Dann wieder im Flüsterton, ruhig, ergreifend, emotional. Die Mischung macht's bei Brand New. Wobei ganz klar die Songs des 2003er Albums „Deja Entendu“ am meisten Gänsehaut erzeugen. Das Strom dampft, ist Sekunden später aber wieder andächtig ruhig. So viele Emotionen, so laut und doch so ergreifend: Der nächste Brand New-Aufritt in München sollte nicht neun Jahre auf sich warten – egal ob mit neuem Album oder alten Klassikern im Gepäck.

aw

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