Braunschweiger Staatstheater führt "Vermessung der Welt" auf

Braunschweig - Das Braunschweiger Staatstheater wird den Erfolgsroman "Die Vermessung der Welt" von Daniel Kehlmann erstmals auf die Bühne bringen.

Die fiktive Geschichte um die Wissenschaftler Alexander von Humboldt (1769-1859) und Carl Friedrich Gauß (1777-1855), der inBraunschweig geboren wurde, ist eine von fünf Uraufführungen in der kommenden Spielzeit. Einen anderen Sohn der Stadt, den Komponisten Louis Spohr (1784-1859), ehrt das Theater zu seinem 150. Todestag mit der Aufführung seiner Oper "Der Alchymist" und mehreren Sinfoniekonzerten, teilte das Theater am Donnerstag mit.

Neben den Klassikern wie "Buddenbrooks" von Thomas Mann und "Käthchen von Heilbronn" von Heinrich von Kleist erwartet die Zuschauer auch eine Uraufführung des Stückes "Gipfeltaucher" von Peter Schanz. Es erzählt den Aufstieg und Fall eines Politikers, der es als Oberbürgermeister fast bis zum Ministerpräsidenten bringt, dann jedoch zum Rücktritt gezwungen wird. Braunschweigs früherer Oberbürgermeister und Niedersachsens Ex-Ministerpräsident Gerhard Glogowski musste seinerzeit nach einer Spendenaffäre abtreten.

Das Ballett plant eine Uraufführung zu "Macbeth", drei Gast-Choreographen sollen unter dem Motto "Beziehungen" Tanzstücke entwickeln. Ein Highlight der Oper soll die Open-Air-Inszenierung des "Fliegenden Holländers" auf dem Burgplatz werden.

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