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Brigitte Hobmeier

Rolle als Buhlschaft: "Preis gewonnen"

München - Überglücklich und überrascht sei sie, verriet die Schauspielerin Brigitte Hobmeier über ihre Rolle als Buhlschaft in der "Jedermann"-Inszenierung der Salzburger Festspiele 2013:

„Es fühlt sich an, als habe man einen Preis gewonnen, für den man noch gar nichts gemacht hat.“ So äußerte sich gestern Brigitte Hobmeier unserer Zeitung gegenüber. Für die Münchner Schauspielerin ist diese Aufgabe ein Hauptgewinn: Im kommenden Salzburger Festspielsommer übernimmt sie die Buhlschaft im neuen „Jedermann“. „Überglücklich und überrascht“ sei sie, die übrigens ab heute im Kino in Matthias Kiefersauers „Was machen Frauen morgens um halb vier?“ zu sehen ist. Cornelius Obonya ist Salzburgs neuer Jedermann, inszenieren werden der Engländer Julian Crouch und der Amerikaner Brian Mertes.

Das Opernprogramm der Festspiele, die vom 19. Juli bis 1. September dauern, wird dominiert von Wagner und Verdi, deren 200. Geburtstag im kommenden Jahr gefeiert wird. Wagners „Meistersinger“ kommen neu heraus, inszeniert von Stefan Herheim und dirigiert von Daniele Gatti. Michael Volle singt den Sachs, die Münchnerin Anna Gabler die Eva. Für Verdis „Don Carlos“ kehrt Regisseur Peter Stein nach Salzburg zurück. Antonio Pappano steht am Pult, die Besetzung ist erlesen: Jonas Kaufman (Titelrolle), Anja Harteros (Elisabeth), Matti Salminen (Philipp II.) und Thomas Hampson (Posa). Zubin Mehta leitet Verdis „Falstaff“ (Regie: Damiano Michieletto) mit Ambrogio Maestri als Schwerenöter. Und drei Opern der Jubilare gibt es konzertant: Verdis „Giovanna d’Arco“ mit Anna Netrebko (Dirigent: Paolo Carignani), sein „Nabucco“ mit Zeljko Lu(c)i(c) (Riccardo Muti) und Wagners „Rienzi“ mit Christopher Ventris (Philippe Jordan). Mit „Così fan tutte“ startet ein Mozart-Zyklus, den Franz Welser-Möst (Dirigent) und Schauspielchef Sven-Eric Bechtolf (Regie) betreuen. Die Uraufführung einer Oper von György Kurtág musste verschoben werden, dafür wird „Gawain“ von Harrison Birtwistle gespielt.

Das Schauspielprogramm wartet unter anderem mit Schillers „Jungfrau von Orleans“ auf (Regie: Michael Thalheimer), Nestroys „Lumpazivagabundus“ inszeniert Matthias Hartmann (mit Michael Maertens und Nicholas Ofczarek), im Residenzhof gibt es Shakespeares „Sommernachtstraum“ mit Mendelssohn Bartholdys Musik (Regie: Henry Mason, Dirigent: Ivor Bolton). Und wie bereits heuer starten die Festspiele mit einem Urknall: mit Haydns „Schöfpung“, 2013 ausgelöst von Pultstar Nikolaus Harnoncourt.

th

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