+
Dan Brown hat sich in Manila unbeliebt gemacht.

Manilas Stadtväter sind sauer

Dan Browns "Inferno"sorgt für Ärger

Manila - In seinem neuen Roman „Inferno“, der derzeit auf Platz eins der Bestsellerlisten ist, beschreibt Dan Brown Manila als „Tor zur Hölle“. Die Stadtväter finden das überhaupt nicht gut.

Dan Brown beschreibt in dem Buch einen Besucher Manilas, den Armut, Verbrechen und Sexhandel in der Stadt bestürzen. Der Vorsitzende der Verwaltung des Großraums Manila, Francis Tolentino, schrieb deswegen am Donnerstag einen offenen Brief an Brown.

Der neue Roman ist schon jetzt ein Verkaufsschlager.

Darin erklärt er, obwohl „Inferno“ zum großen Teil Fiktion sei, „sind wir zutiefst enttäuscht über ihre unzutreffende Beschreibung unserer geliebten Metropole“. Er sei dagegen, dass Manila als „Tor zur Hölle“ dargestellt werde und von, wie er schreibt, furchtbaren Beschreibungen von Armut und Verschmutzung definiert werde. Der Roman versäume es, den guten Charakter und Mitgefühl der Philippiner anzuerkennen.

„Inferno“ ist bereits eine Woche nach seiner Veröffentlichung ein Bestseller. In dem Roman tritt wieder Harvard-Professor Robert Langdon auf, Protagonist von Browns Bestsellern „Sakrileg“ und „Das verlorene Symbol“.

ap

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Peter Konwitschny inszeniert Straus: Mit den Waffen der Operette
Wie andere könnte man sich über die Operette lustig machen. Oder man nimmt den „Tapferen Soldaten“ so ernst wie Peter Konwitschny bei seinem späten Debüt am …
Peter Konwitschny inszeniert Straus: Mit den Waffen der Operette
Waka waka: Shakira bringt die Olyhalle zum Ausflippen
Popstar Shakira hat am Sonntagabend in der ausverkauften Olympiahalle die Massen zum Ausflippen gebracht. Die Kritik:
Waka waka: Shakira bringt die Olyhalle zum Ausflippen
Andreas Gabalier im Olystadion: Volks-Rock-Party vor vollem Haus
Er hat es wieder getan: Andreas Gabalier hat zum dritten Mal in Folge das ausverkaufte Olympiastadion gerockt. Lesen Sie hier unsere Konzertkritik vom Samstagabend.
Andreas Gabalier im Olystadion: Volks-Rock-Party vor vollem Haus
Tiefe Trauer um den „Guttei“
Nicht nur in der Gemeinde Neubeuern sitzt der Schock tief: Der Chorleiter und begeisterte Dirigent Enoch zu Guttenberg ist im Alter von 71 Jahren gestorben. Lesen Sie …
Tiefe Trauer um den „Guttei“

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.