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Dan Brown hat sich in Manila unbeliebt gemacht.

Manilas Stadtväter sind sauer

Dan Browns "Inferno"sorgt für Ärger

Manila - In seinem neuen Roman „Inferno“, der derzeit auf Platz eins der Bestsellerlisten ist, beschreibt Dan Brown Manila als „Tor zur Hölle“. Die Stadtväter finden das überhaupt nicht gut.

Dan Brown beschreibt in dem Buch einen Besucher Manilas, den Armut, Verbrechen und Sexhandel in der Stadt bestürzen. Der Vorsitzende der Verwaltung des Großraums Manila, Francis Tolentino, schrieb deswegen am Donnerstag einen offenen Brief an Brown.

Der neue Roman ist schon jetzt ein Verkaufsschlager.

Darin erklärt er, obwohl „Inferno“ zum großen Teil Fiktion sei, „sind wir zutiefst enttäuscht über ihre unzutreffende Beschreibung unserer geliebten Metropole“. Er sei dagegen, dass Manila als „Tor zur Hölle“ dargestellt werde und von, wie er schreibt, furchtbaren Beschreibungen von Armut und Verschmutzung definiert werde. Der Roman versäume es, den guten Charakter und Mitgefühl der Philippiner anzuerkennen.

„Inferno“ ist bereits eine Woche nach seiner Veröffentlichung ein Bestseller. In dem Roman tritt wieder Harvard-Professor Robert Langdon auf, Protagonist von Browns Bestsellern „Sakrileg“ und „Das verlorene Symbol“.

ap

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