Bundesgerichtshof lehnt Klage gegen Maxim Billers "Esra" ab

Karlsruhe - Der Bundesgerichtshof (BGH) hat eine weitere Klage gegen den inzwischen verbotenen Roman "Esra" von Maxim Biller abgewiesen. Das Karlsruher Gericht lehnte einen Unterlassungsanspruch der Mutter von Billers Ex-Freundin ab.

Sie war im Roman als herrschsüchtige, psychisch kranke Alkoholikerin Lale geschildert worden und sah sich dadurch diffamiert. Für das Buch hat das Urteil keine Konsequenzen mehr, weil das Bundesverfassungsgericht dessen Erscheinen bereits auf Klage der im Roman erkennbaren früheren Partnerin Billers untersagt hatte. Allerdings ist in München noch eine 50 000-Euro-Entschädigungsklage der Mutter anhängig.

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