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So sieht es von außen aus: Das Lenbachhaus nach seiner jahrelangen Renovierung.

Der Countdown läuft

Lenbachhaus öffnet wieder seine Pforten

München - In rund zwei Wochen hat das Warten ein Ende. Dann wird in München das neue Lenbachhaus nach jahrelanger Renovierungszeit wiedereröffnet. Der Neubau soll einige Überraschungen bieten.

Der Countdown zur Wiedereröffnung des Münchner Lenbachhauses läuft. Am Montag gab das Kunstmuseum einen ersten Einblick in das, was Besucher in der Städtischen Galerie künftig erwartet. „Das Lenbachhaus zeigt sich in einer überraschenden neuen Gestalt“, erklärten Museumsdirektor Helmut Friedel und sein designierter NachfolgerMatthias Mühling. So ist die alte Lenbach-Villa künftig nicht nur Ausstellungsort, sondern auch Ausstellungsstück - eingebettet in den goldenen Neubau. Das neue Atrium schmückt die Installation „Wirbelwerk“ von Olafur Eliasson.

Bei der ersten von drei großen Pressekonferenzen zur Vorstellung des neuen Hauses lag der Schwerpunkt auf der Kunst nach 1945. Die Sammlung umfasst Werke von Künstlern wie Gerhard Richter, Ellsworth Kelly oder Cy Twombly. Künftig sollen auch junge Münchner Künstler im Lenbachhaus eine größere Rolle spielen. Die Sammlung wird zwischen dem neuen Lenbachhaus und dem Kunstbau unter dem Königsplatz aufgeteilt.

Ein Spaziergang durch die Maxvorstadt

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Wie die weltberühmte „Blaue Reiter“-Sammlung künftig präsentiert werden soll, will das Museum erst kurz vor der Eröffnung zeigen. Auch den neuen Joseph-Beuys-Schwerpunkt des Hauses mit den Werken „vor dem Ausbruch aus Lager I“ und „zeige deine Wunde“ will das Haus erst in der kommenden Woche zeigen.

Ein „Wahrzeichen für München und die Kunst in München“ soll das neue Haus sein, das am 7. Mai nach jahrelanger Renovierungszeit feierlich wiedereröffnet werden soll. Einen Tag später wird das Haus für das Publikum zugänglich sein.

dpa

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