Damien Hirst versteigert eigene Werke

Eine riesige Sammlung nur von Werken des britischen Skandal-Künstlers Damien Hirst wird in London versteigert.

Der Schätzwert der insgesamt mehr als 220 Werke aus den vergangenen zwei Jahren liegt bei 65 Millionen Pfund (80,57 Millionen Euro), teilte das Auktionshaus Sotheby's in London mit. Unter den Werken sind ein in Formaldehyd eingelegtes Zebra und ein Kalb mit Hufen und Hörnern aus massivem Gold. Die Versteigerung findet am 15. und 16. September statt.

Normalerweise verkaufen Künstler ihre Werke nicht direkt über ein Auktionshaus sondern über Galerien. "Es ist eine sehr demokratische Art und Weise, Kunst zu verkaufen, es ist eine natürliche Entwicklung der zeitgenössischen Kunst", sagte Hirst. Der 1965 in Bristol geborene Künstler hat mit Werken wie einem mit Diamanten besetzten Totenschädel Millionensummen erzielt.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Zum Tod von Jerry Lewis: Amerikas trauriger Clown
Zeit seines Lebens hat Jerry Lewis die Menschen zum Lachen gebracht. Diese Fähigkeit schien ihm angeboren zu sein. Dabei durchlebt auch der Komiker schwarze Stunden.
Zum Tod von Jerry Lewis: Amerikas trauriger Clown
Albträume im La-Le-Lulu-Land
Die griechische Filmemacherin Athina Rachel Tsangari hat zum ersten Mal am Theater gearbeitet und für die Salzburger Festspiele in Hallein Frank Wedekinds „Lulu“ …
Albträume im La-Le-Lulu-Land
Arena di Verona: Auferstehen aus Ruinen
Die Arena di Verona kämpft mit Affären und Finanznot. Hilfe verspricht man sich von einem Sanierungsplan - und einer Uralt-„Aida“.
Arena di Verona: Auferstehen aus Ruinen
„Ein Hoch auf uns – Warum?“
Er ist Kapitän der Rockband Eisbrecher, deren neues Album „Sturmfahrt“ jetzt erscheint. Wir sprachen mit Alexander Wesselsky über die neue Platte, billiges Fleisch und …
„Ein Hoch auf uns – Warum?“

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion