Damon Albarn begeistert mit neuer Band in Berlin

Britische Rockmusik: - Berlin - Eines der interessantesten Projekte der aktuellen britischen Rockmusik hat sich am Donnerstagabend erstmals dem deutschen Konzertpublikum präsentiert. Frontmann der offiziell namenlosen, vierköpfigen Band ist der Sänger der Britpop-Gruppe Blur, Damon Albarn.

Mit Musikern aus England und Nigeria stellte Albarn eine raffinierte Mischung aus melodischem Pop, Elektronik-Experimenten sowie Reggae- und Afro-Rhythmen vor, die im restlos ausverkauften Berliner "Postbahnhof" hervorragend ankam. Weitere Auftritte in Deutschland sind zunächst nicht geplant.

"The Good, The Bad And The Queen" - so der Titel der Ende Januar erschienenen CD, die weltweit Bestnoten einheimste und sich direkt auf Rang 8 der deutschen Charts platzierte. Von den meisten Kritikern wurden CD-Titel und Bandname inzwischen der Einfachheit halber gleichgesetzt.

Neben Albarn dürfte Paul Simonon der bekannteste Musiker sein - er war in den 70er und 80er Jahren Bassist der legendären Punkrock-Band The Clash. Aber auch Gitarrist Simon Tong (früher The Verve) und der bereits 66-jährige Schlagzeug-Virtuose Tony Allen, Miterfinder des so genannten Afrobeat, garantierten am Abend in Berlin eine Multikulti-Pop-Mixtur auf höchstem Niveau.

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