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Daniel Brühl könnte am 12. Januar einen Golden Globe für seine Rolle als Niki Lauda in „Rush“ erhalten.

Golden-Globe-Nominierung

Daniel Brühl: „Das hat mich umgehauen“

München - Überraschung für Daniel Brühl: Der Schauspieler ist für den Golden Globe nominiert. Im Interview erzählt er über seine Zukunftspläne.

Daniel Brühl begeisterte in „Rush“ als Rennfahrer-Legende Niki Lauda Publikum und Kritiker. Sein Regisseur Ron Howard verglich den 35-Jährigen bereits mit Oscar-Preisträgern wie Daniel Day-Lewis und Sean Penn. Jetzt könnte Brühl einen Golden Globe als „bester Nebendarsteller“ gewinnen (wir berichteten). Wir sprachen mit dem Schauspieler über die Nominierung.

Wie fühlten Sie sich, als Sie von der Nominierung erfahren haben?

Das hat mich vollkommen umgehauen, weil es sehr überraschend war. Dieses Jahr war eine unheimliche Achterbahnfahrt. Wir haben großartige Premieren gefeiert mit „Rush“, und wir haben alle gemerkt, dass der Film bei den Leuten gut ankommt. In den letzten Wochen wurde es ruhiger um uns. In so einer Phase geht man wirklich von nichts aus. Deshalb war ich vollkommen geplättet und bin immer noch sprachlos. Das ist viel mehr als ich jemals erwartet hätte.

Welche Erwartungen haben Sie an die Golden-Globe-Verleihung?

Dass es ein toller Abend wird. Dass ich mich freue, mit meinen Kollegen zusammenzusitzen. Preise wird es auf jeden Fall für mich nicht geben, davon gehe ich überhaupt nicht aus – bei der Konkurrenz!

Planen Sie Ihren Umzug nach Hollywood?

Überhaupt nicht. Ich bin total glücklich zwischen Berlin und Barcelona.

Sind weitere Hollywood-Projekte geplant?

Es ist auf jeden Fall so, dass sich Möglichkeiten auftun, die muss man sich in Ruhe anschauen. Aber das ist alles so vage, dass ich da nichts zu sagen kann. Ich will nach diesem Jahr, das sehr arbeitsintensiv und mit sehr viel Reisen verbunden war, einen Gang runterschalten und versuchen, auch in Zukunft noch genauer auszusuchen, was ich drehe.

Gibt es Filmvorhaben, über die Sie schon sprechen können?

Ich freu mich, dass 2014 wahrscheinlich „Ich & Kaminski“ ins Kino kommt, den ich mit Wolfgang Becker gedreht hab. Nach „Good Bye, Lenin!“ sind wir Freunde geworden und das war unsere zweite Zusammenarbeit.

Das Gespräch führte Sophia Weimer.

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