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Deutsches Theater: versüßter Abschied und die Suche nach neuem Chef

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München - "Entscheidend ist, dass die Konzeption des Deutschen Theaters weiterverfolgt wird. Wir werden uns umschauen, wer dazu in der Lage ist. Das geht nicht holterdipolter, sondern wir wollen eine ordentliche Lösung."

Das sagt Hep Monatzeder, Aufsichtsratsvorsitzender des Deutschen Theaters, über die Neubesetzung der Geschäftsführer-Position dieser Münchner Bühne. Wie gemeldet, wurde im gegenseitigen Einvernehmen der Vertrag mit Andrea Friedrichs rückwirkend zum 30. Juni gelöst.

Der Vorwurf gegen Friedrichs: unscharfe Trennung ihrer privaten Unternehmensgeschäfte von denen der städtischen GmbH zu Gunsten ihrer eigenen Produktionsfirma. Natürlich erstritt sich Friedrichs eine Abfindung. Wenn man bedenkt, dass ihr Vertrag eigentlich erst am 31. Dezember 07 enden würde, ist anzunehmen, dass die Stadt noch sechs Gehälter zahlen müsste, zuzüglich üblicher Gewinnbeteiligung. Bei einem geschätzten Jahressalär von 200 000 Euro wird man ihr den Abschied mit mindestens 100 000 Euro versüßt haben. 

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