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Die berühmtesten Alben von 1971

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Von: Johannes Löhr

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Grund für den Nachhall des Jahres 1971 ist natürlich vor allem die Musik, die damals auf Vinylschallplatten gepresst wird. Nicht auf Singles wohlgemerkt – diese Drei-Minuten-Bonbons waren das Format der Sixties. 1971 ist das Jahr, in dem die Langspielplatte ihren kommerziellen Siegeszug antritt. Im Folgenden nur die Spitze des Eisbergs.

Led Zeppelin - „IV“
Ein Koloss, bleischwer, doch er swingt. Blues, Folk indische Harmonien tauchen auf – aber selbst das zarte „Stairway to Heaven“ endet im Theaterdonner.
1 / 12Led Zeppelin - „IV“ Ein Koloss, bleischwer, doch er swingt. Blues, Folk indische Harmonien tauchen auf – aber selbst das zarte „Stairway to Heaven“ endet im Theaterdonner. © Atlantic
The Rolling Stones - „Sticky Fingers“
Die perfekte Rock-LP: „Brown Sugar“, der Country-Heuler „Dead Flowers“, „Wild Horses“, die erhabene „Moonlight Mile“ – mit echtem Reißverschluss!
2 / 12The Rolling Stones - „Sticky Fingers“ Die perfekte Rock-LP: „Brown Sugar“, der Country-Heuler „Dead Flowers“, „Wild Horses“, die erhabene „Moonlight Mile“ – mit echtem Reißverschluss! © Rolling Stones Records
Carole King - „Tapestry“
Wie das Cover ist die Musik: eine Feier der Einfachheit. Die Songs haben Klasse und trotz des warmen Rock-Klangs jede Menge Soul.
3 / 12Carole King - „Tapestry“ Wie das Cover ist die Musik: eine Feier der Einfachheit. Die Songs haben Klasse und trotz des warmen Rock-Klangs jede Menge Soul. © Ode
David Bowie - „Hunky Dory“
Bowies melodischste, vielseitigste Platte – mit Hommagen
an Bob Dylan und Andy Warhol sowie den Hits „Changes“
und „Life on Mars?“.
4 / 12David Bowie - „Hunky Dory“ Bowies melodischste, vielseitigste Platte – mit Hommagen an Bob Dylan und Andy Warhol sowie den Hits „Changes“ und „Life on Mars?“. © RCA
Marvin Gaye - „What’s going on“
Näher am Jazz als am alten Motown-Pop: Gaye etabliert sich mit dem sanft fließenden Plädoyer für Menschlichkeit als Säulenheiliger des Soul.
5 / 12Marvin Gaye - „What’s going on“ Näher am Jazz als am alten Motown-Pop: Gaye etabliert sich mit dem sanft fließenden Plädoyer für Menschlichkeit als Säulenheiliger des Soul. © Tamla Motown
Black Sabbath - „Master of Reality“
Tony Iommi ist’s noch nicht heavy genug – er stimmt seine dröhnende Gitarre drei Halbtöne runter. Das und Ozzy Osbournes Heulen sind stilbildend.
6 / 12Black Sabbath - „Master of Reality“ Tony Iommi ist’s noch nicht heavy genug – er stimmt seine dröhnende Gitarre drei Halbtöne runter. Das und Ozzy Osbournes Heulen sind stilbildend. © Vertigo
Joni Mitchell - „Blue“
Passion und Poesie: Mitchells Stimme kann gurren und heulen wie ein Saxofon, die Songs legen ihre Seele offen, sind Folk, aber auch Jazz und Pop.
7 / 12Joni Mitchell - „Blue“ Passion und Poesie: Mitchells Stimme kann gurren und heulen wie ein Saxofon, die Songs legen ihre Seele offen, sind Folk, aber auch Jazz und Pop. © Reprise
Rod Stewart - „Every Picture tells a Story“
Einer der besten weißen Soulsänger überhaupt, begleitet von einer Band, die entfesselten Folkrock spielt. Der Hit „Maggie May“ macht Stewart zum Star.
8 / 12Rod Stewart - „Every Picture tells a Story“ Einer der besten weißen Soulsänger überhaupt, begleitet von einer Band, die entfesselten Folkrock spielt. Der Hit „Maggie May“ macht Stewart zum Star. © Mercury
Leonard Cohen - „Songs of Love and Hate“
Das intensivste Album des Dichters mit dem Gottvater-Bariton,
zur nackten Gitarre dargeboten.
 Die Texte düster, zynisch, bitter
und doch unwiderstehlich.
9 / 12Leonard Cohen - „Songs of Love and Hate“ Das intensivste Album des Dichters mit dem Gottvater-Bariton, zur nackten Gitarre dargeboten. Die Texte düster, zynisch, bitter und doch unwiderstehlich. © CBS
The Who - „Who’s next“
Ein Monolith, genau wie der Betonsockel, den die Band hier anpinkelt. „Baba O’Riley“, „Won’t get fooled again“ und „Behind blue Eyes“ sind Klassiker.
10 / 12The Who - „Who’s next“ Ein Monolith, genau wie der Betonsockel, den die Band hier anpinkelt. „Baba O’Riley“, „Won’t get fooled again“ und „Behind blue Eyes“ sind Klassiker. © Track
Gil Scott-Heron - „Pieces of a Man“
Der Poet aus New York ist in seinem Protest radikal: „The Revolution will not be televised“, ruft er und nimmt Rap voraus. Ein Jazz-Funk-Klassiker.
11 / 12Gil Scott-Heron - „Pieces of a Man“ Der Poet aus New York ist in seinem Protest radikal: „The Revolution will not be televised“, ruft er und nimmt Rap voraus. Ein Jazz-Funk-Klassiker. © Flying Dutchman
Can - „Tago Mago“
Avantgarde aus Köln. Die Band destilliert aus stundenlangen Improvisationen einen hypnotischen Rock-Groove. Klingt
 heute noch frisch.
12 / 12Can - „Tago Mago“ Avantgarde aus Köln. Die Band destilliert aus stundenlangen Improvisationen einen hypnotischen Rock-Groove. Klingt heute noch frisch. © Spoon

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