Dreimal der Klassiker "Giselle"

Ballett: - So viel Gastspiel war lange nicht in München, wie in dieser von Staatsballettchef Ivan Liska ausgerufenen "Petipa-Saison". Das Choreographen-Genie Marius Petipa lenkte ein halbes Jahrhundert, bis kurz vor seinem Tod 1910, die Geschicke des St. Petersburger Mariinsky- (zu Sowjetzeiten Kirow-)Balletts. Ab heute ist dieses Elite-Ensemble im Münchner Prinzregententheater zu sehen - mit "Giselle", dem schönsten aller klassisch-romantischen Ballette.

Für die Ballettliebhaber ein Marathon. Denn: Die Rollen der so aufwühlend tragisch Liebenden, Giselle und Albrecht, tanzen heute Abend die Jungstars Olesya Novikova und Leonid Sarafanow, morgen das hier bereits in "Dornröschen" als hochspannend bewunderte Paar Ekateria Osmolkina/ Andrian Fadeyev und am Freitag die große Uljana Lopatkina mit Igor Kolb.

Lopatkinas "Sterbender Schwan" wird voraussehbar auch ein Höhepunkt in der Gala am Samstag, in der 13 Mariinsky-Solisten mit historischen Raritäten aufwarten: von "Le Spectre de la Rose" bis zum "Grand Pas Classique". Das Staatsballett tanzt u. a. Sahnehäubchen aus dem Repertoire gemeinsam mit Mariinsky-Solisten.

Tel. 089 / 21 85 19 20, tickets@st-oper.bayern.de

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