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Bernhard Maaz  wird der neue Leiter der Bayerischen Staatsgemäldesammlung.

Neuer Leiter der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen

Kunsthistoriker Maaz wird Pinakotheken-Chef

München - Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen bekommen einen neuen Leiter. Bernhard Maaz übernimmt diese Aufgabe. Der Kunsthistoriker ist gut darauf vorbereitet.

Der Dresdner Kunsthistoriker Bernhard Matthias Maaz wird neuer Leiter der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Das beschloss das bayerische Kabinett am Dienstag in München.

Wenn er sein Amt am 1. Februar 2015 antritt, ist er zuständig für die Alte und die Neue Pinakothek, für die Pinakothek der Moderne, die Sammlung Schack und das Museum Brandhorst in München sowie für 13 Zweigmuseen in Bayern. In Dresden leitet der Kunsthistoriker momentan noch die Gemäldegalerie Alte Meister und das Kupferstich-Kabinett. Zudem ist er stellvertretender Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen.

Wer die beiden berühmten Dresdner Museen leiten wird, ist noch unklar. Man werde aber in Absprache mit dem Sächsischen Kunstministerium zügig für eine Nachfolge sorgen, teilten die Kunstsammlungen mit.

Profilierte Persönlichkeit in der Museumswelt

Bayerns Kunstminister Ludwig Spaenle (CSU) lobte Maaz als eine der profiliertesten Persönlichkeiten in der europäischen Museumswelt. Er verfüge über umfassende Erfahrungen in der Konzeption von Ausstellungen und der Leitung großer Museen. Auch der Leiter der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Hartwig Fischer, gratulierte dem Kunsthistoriker zu seiner neuen Aufgabe. Während der Amtszeit von Maaz hätten die Gemäldegalerie und das Kupferstichkabinett bedeutende Erwerbungen und Schenkungen erhalten. Zudem habe er wesentliche Beiträge zur Erforschung der Sammlungen geleistet oder initiiert.

Maaz stammt aus Jena und studierte Kunstgeschichte an der Universität Leipzig. 2003 wurde er Leiter der Alten Nationalgalerie in Berlin, bevor er 2010 nach Dresden wechselte. In München wird er Nachfolger des bisherigen Pinakotheken-Chefs Klaus Schrenk, der bereits im Ruhestand ist.

dpa

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