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Der Aktionskünstler Klaus Schröer hat herausgefunden: Das „Durchschnittslächeln“ ist weiblich und schüchtern.

Das "Durchschnittslächeln" ist weiblich und schüchtern

Münster - Das “Durchschnittslächeln“ der Deutschen ist weiblich und eher schüchtern. Das entdeckt Aktionskünstler Klaus Schröer, der mehr als 2700 Deutsche ein lachendes Gesicht zeichnen ließ.

Die seit Sommer zusammengetragenen Zeichnungen hat der Künstler am Computer zu einem einzigen Bild vereint. “Schon während des Sammelns der Zeichnungen fiel auf, dass die meisten Männer und Frauen intuitiv das Lächeln mit einem weiblichen Gesicht identifiziert haben“, sagte Schröer. Nach der Montage aller Bilder habe man dann erkennen können, dass das “Durchschnittslächeln“ eher zurückhaltend und nicht völlig offen sei. Plakate mit dem “Durchschnittslächeln“ sind seit Freitag bis zum 20. Dezember an verschiedenen Orten in Deutschland ausgestellt.

Das Übereinanderlegen von vielen Bildern und Verschmelzen zu einem einzigen ist eine Kunstform, die Schröer 2008 entwickelte und und “Social Painting“ nannte. “Die Idee ist, dass alle Menschen ein Bild zeichnen. Eine gemeinsame Vorstellung wird dadurch abgebildet“, sagte der 43-Jährige. Im vergangenen Jahr hatte Schröer unter anderem mehr als 1000 Düsseldorfer sich selbst zeichnen lassen und daraus den “Durchschnittsdüsseldorfer“ konstruiert.

dpa

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